Vom Tabu zum Innovationsfaktor: (Miss-) Erfolge von Projekten nutzen
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Inhalt
Projektorientierte Arbeit ist in wissensintensiven Tätigkeiten eine immer häufiger anzutreffende Organisationsform. Das Projektmanagement kennt eine Vielfalt von Vorgehensweisen zur Gestaltung und Qualitätssicherung der Projektarbeit. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass die sinnvolle Auswertung von Erfolg und Misserfolg in Projekten eine noch unzureichend genutzte Ressource in Organisationen ist. Vor allem fehlt es häufig an Verfahren, die hinreichend „in die Tiefe“ gehen, um wirklich wertvolle Hinweise für zukünftige Optimierungen der Projektarbeit zu gewinnen. Dies mag zum einem an zeitlichen Restriktionen für die Reflexion von Projekterfahrungen liegen; zum anderen aber auch daran, dass Fehler, Abweichungen, nicht Geplantes und Unerwartetes immer noch viel zu häufig Opfer kultureller Tabus in Organisationen sind. Die fast schon sprichwörtliche Aussage: „Erfolg hat viele ´Väter´, Misserfolg einen Schuldigen“ bringt es auf den Punkt. Dabei stellt gerade die systematische und kollegiale Untersuchung der Psycho-Logik des Projekterfolgs bzw. der beschrittenen Umwege eine zentrale Quelle von Innovationen in Organisationen dar.
Das Institut für Kooperationsforschung und -entwicklung verfügt über Methoden, um für gezielt ausgewählte, zum Beispiel strategisch bedeutsame Projekte die Psycho-Logik von Erfolg und Misserfolg zu identifizieren und diese Analyse in Empfehlungen für die zukünftige Projektarbeit zu nutzen.
Wir unterstützen Sie in der Analyse strategisch wichtiger Projekte, indem wir ...
- ... den Prozess moderieren, um die im Projektverlauf gesammelten Erfahrungen und das angeeignete Know-How kollegial und systematisch aufzubereiten.
- ... Konflikte, Spannungsfelder und Widersprüche konstruktiv thematisieren.
- ... in einem dialogorientierten Verfahren innovative Gestaltungsmöglichkeiten für zukünftige Projekte erarbeiten.
Angebote für Ihr Unternehmen
- Dialogorientierte Analyse zentraler, strategisch relevanter Projekte, für die es sich lohnt Zeit für die Reflexion einzusetzen, weil sie ein hohes Innovationspotenzial bergen.
- Formulierung von erfahrungsbasierten Lessons Learned aus diesen Projekten.
- Unterstützung des Reflexionsprozesses zur Ableitung von Konsequenzen für die Gestaltung zukünftiger Projektarbeit.
Ansprechpartner
Prof. Dr. Christoph Clases
Email: christoph.clases@fhnw.ch
Tel: (0041) 062 286 0310
Auswahl an Referenzen
- Einsatz zur Reflexion interdisziplinärer Projektarbeit in einem Schweizer F&E-Unternehmen
- Analyse grosser internationaler Forschungsprojekte in einem Bereich der Life Science

