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    Familienfreundliche Organisationen und Vaterschaft

     

    Projektleitung
    & -team

    Prof. Dr. Brigitte Liebig|
    Dr. Martina Peitz|
    lic. phil. Christian Kron|

    Projektförderung

    Schweizerischer Nationalfonds SNF (Abt. I)

    Beteilige Kooperationspartner

    AWA (Basel-Stadt)
    AXA Winterthur
    BAKOM
    Bank Coop AG
    Namics
    Rheinmetall Air Defence AG
    Schweizer Armee
    Schweizerische Nationalbibliothek
    Vitra AG

    Projektdauer Juni 2013 bis Dezember 2016

    Kurzzusammenfassung des Projekts
    In öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen der Schweiz ist heute generell ein Trend zur ‚Familienfreundlichkeit‘ zu erkennen, wobei zunehmend auch Väter zur Zielgruppe der damit verknüpften betrieblichen Massnahmen werden. In dieser Studie geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen (zukünftige) Väter Massnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie tatsächlich nutzen.

    Projekthintergrund

    Welche Hoffnungen und Befürchtungen bringen Väter familienfreundlichen Massnahmen entgegen, welche Rolle spielen dabei berufliche und partnerschaftliche Situationen oder Selbstentwürfe als‚ Mann‘? Und welche Mechanismen spielen auf der Ebene von Teams und Organisationen eine Rolle, sodass ein Vaterschaftsurlaub, Teilzeitarbeit oder ein Home Office Day in Anspruch genommen wird? Im Anschluss an aktuelle Beiträge der Männer-, Geschlechter- und Organisationsforschung geht das Projekt dabei dem Zusammenwirken von betrieblichen Bedingungen, normativen Handlungserwartungen und individuellen Entscheidungen der organisationalen Akteure nach. Zentrales Element der Studie bildet die vergleichende Analyse von mindestens 8 als ‚familienfreundlich‘ zertifizierten Unternehmen und Verwaltungen der Schweiz. In enger Kooperation mit den Betrieben werden Gespräche mit Verantwortlichenund Vätern sowie eine schriftliche Befragung aller Mitarbeitenden durchgeführt.

    Ziele des Projekts
    Die Studie lässt Hinweise zum Bedarf und den Barrieren der Inanspruchnahme betrieblicher Programme zur Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft durch Männer (und Frauen) sowie Empfehlungen erwarten, die Grundlage zukünftiger gleichstellungspolitischer Aktivitäten sowie personalpolitischer Strategien und Entwicklungsmassnahmen in Arbeitsorganisationen bilden können.

    Zielgruppen
    Arbeitgeber, Organisationen, (zukünftige) Väter

    Durchführung des Projektes

    Prof. Dr. Brigitte Liebig
    Dr. Martina Peitz
    lic. phil. Christian Kron

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