You are here: aps → Medien und Öffentlichkeit → News → Flexibles Arbeiten auf dem Vormarsch
      Artikelaktionen

      12.09.2016

      FlexWork Studie 2016

      Flexibles Arbeiten auf dem Vormarsch

      In der Schweiz entwickeln sich die Werte für flexibles Arbeiten leicht positiv. Dies ergab die Studie, welche die Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW im Auftrag der Work Smart Initiative durchgeführt hat.

      Forschende der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW untersuchten, wie viel Arbeitsflexibilität Schweizer Unternehmen ihren Mitarbeitenden anbieten und wie stark dieses Angebot wahrgenommen wird. Als Vergleichswerte dienen die Ergebnisse der ersten FlexWork Studie aus dem Jahr 2014. Befragt wurden wiederum zahlreiche Unternehmen und Erwerbstätige aus der Deutsch- und Westschweiz.

      Work Smart Initiative Skype

      Örtlich getrennte Teamkollegen nutzen Skype um sich auszutauschen. (Bild: Work Smart Initiative)

      Ein Viertel arbeitet flexibel

      Von den rund 4.65 Mio. Erwerbstätigen der Schweizer Wirtschaft arbeiten bereits 1.12 Mio. Personen, also rund ein Viertel, weitestgehend flexibel. Dem stehen 2.62 Mio. Beschäftigte gegenüber, die aufgrund ihrer Tätigkeit, der Infrastruktur oder des Firmenreglements nicht flexibel arbeiten können oder dürfen. Rund 30% aller Erwerbstätigen haben den Wunsch, häufiger mobil zu arbeiten, während nur 6% der Erwerbstätigen überhaupt nicht und nur 3% weniger mobil arbeiten möchten.

      Grösstes Hindernis: Teamzusammenarbeit

      8% der Beschäftigten würden gerne flexibler arbeiten und könnten dies auch von ihrer Tätigkeit her, haben aber nicht die Technologie dazu respektive die Erlaubnis. Grösstes Hindernis für mobiles Arbeiten ist, dass Teamzusammenarbeit örtliche Nähe erfordert (54%). Weitere Hindernisse sind aus Sicht der befragten Unternehmen das Thema Datenschutz und Vertraulichkeit (38%) sowie das Firmenreglement, das flexibles Arbeiten nicht oder nur in Ausnahmesituationen erlaubt (36%).

      Work Smart Initiative Logo

      Work Smart Initiative fördert flexible Arbeitsverhältnisse

      Die Work Smart Initiative wurde 2015 gegründet. Die Initianten SBB, Swisscom, Microsoft Schweiz, Mobiliar, Post und Witzig The Office Company verfolgen damit das Ziel, flexible Arbeitsformen in der Schweiz aktiv zu fördern. Während der Work Smart Week vom 12. bis 16. September 2016 finden zahlreiche Informationsveranstaltungen statt.

       

      Bericht herunterladen (PDF)

      Management Summary herunterladen (PDF)

      Website Work Smart-Initiative

      Kontakt

      Dr. Johann Weichbrodt,

        Suchportlet