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      17.01.2017

      Neues Forschungsprojekt

      Internationalisierung an Fachhochschulen

      Schweizer Fachhochschulen werden zunehmend von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund besucht. Welche Bedeutung haben Geschlecht und Herkunft für den Bildungserfolg?

      Die Fachhochschulen der Schweiz sind seit dem Zeitpunkt ihrer Errichtung in den 1990er-Jahren einem weitreichenden Internationalisierungsprozess ausgesetzt. In Lehre und Forschung beschäftigen sie zunehmend internationale Belegschaften, und sie fördern den Austausch und die Mobilität von Studierenden aus aller Welt sowie eine durch Vielfalt geprägte Hochschulkultur.

      Internationalisierung an Fachhochschulen

      Fachhochschulen fördern den Austausch und die Mobilität von Studierenden aus aller Welt. (Foto: iStock)

      Diese Dynamik an den Fachhochschulen ist von neuen Steuerungsformen und Richtgrössen des Erfolgs geprägt - und von neuen Fragen zu Gerechtigkeit und Gleichstellung: Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie Studentinnen und Studenten mit unterschiedlichem Herkunfts- und Migrationshintergrund gleiche Zugangs- und Erfolgschancen geboten werden können. Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt "Internationalisierung an Fachhochschulen".

      Geschlechter- und migrationsgerechte Studienbedingungen

      Das vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte Projekt startete im September 2016 und läuft 30 Monate. Ziel ist, die Voraussetzungen für Chancengleichheit beim Bildungszugang und -erfolg von Studierenden mit Migrationshintergrund aus der Perspektive der Hochschulverantwortlichen sowie insbesondere der betroffenen Studentinnen und Studenten zu erforschen.

      Die Studie gilt der Untersuchung von Studierenden mit Migrationshintergrund im Bachelor- und Master-Studium in verschiedenen Fachbereichen (Technik und IT, Soziale Arbeit, Pädagogik sowie Wirtschaft) an zwei ausgewählten Fachhochschulen der Deutsch- und Westschweiz.

      Die Forschungsresultate sowie daraus abgeleitete Empfehlungen sollen Fachhochschulen in der Schweiz eine Grundlage bieten, geschlechter- und migrationsgerechte Studienbedingungen in ihren Ausbildungsgängen zu optimieren und weiterzuentwickeln.

      Kooperation

      • Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
      • Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
      • Pädagogische Hochschule FHNW

      Koordination

      Institut Integration und Partizipation der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

      Kontakt

      Prof. Dr. Brigitte Liebig,

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