Strategische Initiative «Unternehmertum»

    Unternehmertum

    Seit Jahren belegt die Schweiz den ersten Platz im Wettbewerbsfähigkeits-Ranking des WEF. Zwei zentrale Kriterien in diesem Ranking sind der Entwicklungsgrad der Unternehmen und die Innnovation. Neue Geschäftsideen fördern die Innovation und schaffen Arbeitsplätze.

    Die Strategische Initiative Unternehmertum will das unternehmerische Denken und Handeln fördern ‒ bei den Studierenden und Mitarbeitenden aller Fachrichtungen der FHNW, aber darüber hinaus auch in der Wirtschaft und Gesellschaft der Nordwestschweiz. Zurzeit belegt die Nordwestschweiz bezüglich der Gründung neuer Unternehmen einen der hintersten Ränge in der Schweiz. Das will die Initiative ändern.
    Konkret soll die FHNW vermehrt und sichtbar zu Betriebsgründungen, Innovationsleistungen in bestehenden Betrieben sowie zum Erhalt bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen.
    Die Projekte der Strategischen Initiative «Unternehmertum» sind so angelegt, dass die geleistete Arbeit nach Abschluss der dreijährigen Laufzeit in das Tagesgeschäft der beteiligten Hochschulen integriert werden kann. Die nachhaltige Wirkung zur Förderung der FHNW als die Hochschule, welche unternehmerisches Denken und Handeln fördert, wird damit gesichert.

    Zu den SwissChallenge Wettbewerben

    Video «Strategische Initiative Unternehmertum»



    Video «Zwei Projekte kurz vorgestellt»


     

    Projekte


    Projekt Nr. 1
    Unternehmenswettbewerbe SwissChallenge
    Beteiligte Hochschulen: Hochschule für Wirtschaft (Lead), Hochschule für Soziale Arbeit, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Musikhochschulen
    Kurzbeschrieb: Unternehmenswettbewerbe können zu Firmengründungen anspornen, Start-ups unterstützen und Innovationen auslösen. Die bestehenden SwissChallenge Wettbewerbe fördern und begleiten Unternehmerinnen und Unternehmer in jeder Lebensphase ihres Unternehmens: der Wettbewerb SwissUpStart in der Gründungsphase, der Wettbewerb SwissInnovation in der Wachstumsphase, der Wettbewerb SwissNEXT in der Phase der Übergabe. Es winken nicht nur Preisgelder für die Besten: Alle Teilnehmenden profitieren von Schulungen, Beratungs- und Coachingleistungen.
    In diesem Projekt soll die SwissChallenge um drei neue Wettbewerbe ergänzt werden:

    • Social Business (als neue Preiskategorie innerhalb von SwissUpStart)
    • SwissInternational Challenge (als Sonderpreis innerhalb von SwissInnovation)
    • SwissCultural Challenge (als eigener Teilwettbewerb von SwissChallenge)

    Für alle Wettbewerbe liefert die FHNW die Ideen, hat das Patronat inne, bietet das Betreuungsprogramm an und besorgt mit Partnern aus Wirtschaft und Kantonen die Organisation. Für die Preisgelder müssen Sponsoren gefunden werden.

    SwissUpStart Challenge 2015: Alle Finalistinnen und Finalisten mit Sponsoren und Wirtschaftsvertretern. (Foto: Daniela Friedli)

    Projekt Nr. 2
    Konzeption von Unternehmertum an der FHNW
    Beteiligte Hochschulen: alle neun Hochschulen der FHNW
    Lead: Hochschule für Angewandte Psychologie
    Kurzbeschrieb: Bildungsinstitutionen wie Fachhochschulen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Förderung unternehmerischen Handelns. Die Vorstellungen von Unternehmertum verbinden sich im Hochschulbereich primär mit Wissens- und Innovationsfeldern im Bereich von Naturwissenschaft und Technik oder Technologietransfer. Die Bedeutung der übrigen Hochschulfelder wird nicht ersichtlich. Bis heute gibt es beispielsweise kaum ein einheitliches Verständnis von «Social» oder «Cultural» Unternehmertum. Das behindert die Umsetzung von Gründungsvorhaben in diesen Bereichen.
    Dieses Projekt will die strukturellen und kulturellen Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen und an den Hochschulen der FHNW identifizieren. Weiter sollen die hochschul- und fachspezifischen Voraussetzungen für die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen zur Unternehmensgründung definiert werden. Auf dieser Grundlage ist Unternehmertum in allen vier Leistungsbereichen (Forschung, Lehre, Weiterbildung und Dienstleistungen) nachhaltig an den Hochschulen der FHNW zu verankern. Das erarbeitete Wissen soll auch in das Betreuungsprogramm der SwissChallenge Wettbewerbe fliessen.

    Projekt Nr. 3
    Identifikation und Förderung von Unternehmerpersönlichkeiten
    Beteiligte Hochschulen: Hochschule für Angewandte Psychologie (Lead), Hochschule für Gestaltung und Kunst, Hochschule für Wirtschaft
    Kurzbeschrieb: Es wird ein modular aufgebauter «Entrepreneur-Check» entwickelt. Dieses Instrument soll es Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründern ermöglichen, ein differenziertes Stärken-Schwächen-Profil für verschiedene Bereiche zu generieren. Daraus lassen sich Folgerungen für die persönliche Weiterentwicklung ableiten. Und die FHNW erhält wertvolle Hinweise für die weitere Ausgestaltung ihres Förder- und Weiterbildungsangebots. Der «Entrepreneur-Check» wird online angeboten und kommt als Tool in den SwissChallenge Wettbewerben zum Einsatz.

    Projekt Nr. 4
    Marketing SwissChallenge
    Beteiligte Hochschulen: Hochschule für Gestaltung und Kunst (Lead), Hochschule für Wirtschaft
    Kurzbeschrieb: Die Visibilität der SwissChallenge Wettbewerbe wird durch einen professionellen Ausbau und eine englische Sprachvariante der Website erhöht. Über die Preisträgerinnen und Preisträger werden öffentlichkeitswirksame Videodokumentationen produziert.

    SwissInnovation Challenge 2015: Bundesrat Johann Schneider-Ammann mit den Gewinnern von «Apex Sports LLC» und «WeSendit GmbH».
    (Foto: Dominik Plüss)

    Organisation der Strategischen Initiative

    Die Strategische Initiative «Unternehmertum» verfügt über eine Programmsteuerung, einen Programmleiter, externe Expertinnen und Experten, einen Beirat sowie Projektleiterinnen und Projektleiter.
    Sie wird gemeinsam mit den anderen drei Strategischen Initiativen der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW gesamthaft über den Lenkungsausschuss gesteuert, den der Direktionspräsident der FHNW leitet.
    Die Programmsteuerung setzt sich aus den Programmleitenden und Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Hochschulen der FHNW zusammen. Sie verantwortet die Projektausschreibungen und sorgt für die Projektevaluation. Des Weiteren obliegen ihr die finanzielle Bewilligung und Abnahme der Projekte sowie die Rechenschaft gegenüber dem Lenkungsausschuss, der Direktion und dem Fachhochschulrat. Mitglieder der Programmsteuerung:

    • Prof. Dr. Guy Ochsenbein , Hochschule für Wirtschaft FHNW, Leitung Programmsteuerung
    • Prof. Dr. Arie Hans Verkuil , Hochschule für Wirtschaft FHNW, Institut für Unternehmensführung, Programmleiter
    • Prof. Stefan Adam , Dozent, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement
    • Jana Eske , Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW
    • Prof. Dr. Benedikt Hell , Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW, Institut Mensch in komplexen Systemen
    • Roger Kirchhofer , lic. phil. I, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement
    • Prof. Dr. Rolf Meyer , Hochschule für Wirtschaft FHNW, Institut für Unternehmensführung
    • Claire Reymond , Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW
    • Prof. Stephan Schmidt , Musikhochschulen FHNW, Musik-Akademie Basel

    Die vom Fachhochschulrat und von den Strategischen Initiativen benannten externen Expertinnen und Experten unterstützen die Qualitätssicherung. Sie evaluieren die einzelnen Projekte und verfassen einen Mitbericht zum jährlichen Zwischenbericht. Als Expertinnen und Experten fungieren für die Strategische Initiative «Unternehmertum»:

    • Dr. Martin A. Bopp, Geschäftsführer Hightech Zentrum Aargau AG
    • Prof. Dr. Dietmar Grichnik, Universität St. Gallen, Institut für Technologiemanagement, Lehrstuhl für Entrepreneurship
    • Prof. Dr. Lutz Nolte, Kommission für Technologie und Innovation (KTI), Vizepräsident, Förderbereichspräsident Start-up und Unternehmertum
    • Prof. Dr. Marcel Tanner, ehemaliger Direktor Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut (Swiss TPH), Präsident Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT)

    Dem Beirat gehören folgende Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden an:

    • Christoph Buser, Direktor Wirtschaftskammer Baselland, Landrat
    • Florian Gautschi, Betriebsökonom FH, Executive MBA, Aargau Services Standortförderung, Projektleiter

    Koordination und Kontakt

    Leiter Programmsteuerung «Unternehmertum»
    Prof. Dr. Guy Ochsenbein , Hochschule für Wirtschaft FHNW
    guy.ochsenbein@fhnw.ch

    Programmleiter
    Prof. Dr. Arie Hans Verkuil , Hochschule für Wirtschaft FHNW, Institut für Unternehmensführung
    arie.verkuil@fhnw.ch

    Informationen für:
    Suchportlet