Konzeptstudie zum Gebäudesanierungsprogramm Kanton Basel-Stadt
Basel ist gebaut - zu Recht liegt der Schwerpunkt der Förderung für energetische Massnahmen im Gebäudebereich seit Jahren auf bestehenden Bauten. Dennoch bleibt oftmals die Chance, eine umfassende energetische Sanierung anzugehen ungenutzt, und es werden lediglich Pinselsanierungen oder weniger effiziente Einzelmassnahmen durchgeführt. Mit Hilfe eines neuen Förderprogramms soll die Gesamtsanierung von Wohnbauten stärker forciert werden.
Das Förderprogramm ist 2008 gestartet und endet, sobald 12 Mio. Franken aufgebraucht sind, spätestens aber Ende 2010: "Es het solang's het"
Um den Rahmen eines Gebäudesanierungs-Förderprogramms abzustecken, untersucht das IEBau mittels verschiedener Referenzgebäude (Mehr- und Einfamilienhäuser) die energetischen Auswirkungen von unterschiedlichen Anforderungsniveaus an die Gebäudehülle. Darauf aufbauend werden realisierbare Anforderungen an die Gebäudehülle und der damit verbundenen zu erwartenden Investitionskosten zusammengestellt.
Ein Vergleich bestehender Fördermöglichkeiten mit der Förderung in anderen Kantonen und mit nationalen Programmen hilft, die Höhe der Förderbeiträge einzuordnen. Aus den gewonnen Erkenntnissen werden Vorschläge für die Anforderungen an die Gebäudehülle und mögliche Förderbeträge für Wohngebäude abgeleitet. Zur Qualitätssicherung wird die Begleitung eines Sanierungsprojekts über alle Phasen durch eine Fachberaterin/einen Fachberater angeregt.
Die Konzeptstudie des IEBau bildet die Grundlage des aktuellen Gebäudesanierungsprogramms des Kantons Basel-Stadt für Wohngebäude (www.energie.bs.ch).
Laufzeit: 01/2007-05/2007
Finanzierung: Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt
Flyer Gebäudesanierungsprogramm des Kantons Basel-Stadt (587 kB)

