MFH mit Elektromobilität in Rupperswil
Das Mehrfamilienhaus mit Elektromobilität wird von drei Mietparteien bewohnt, denen ein gemeinsames Elektroauto zur Verfügung gestellt wird. Das Energiekonzept des Gebäudes ist so ausgelegt, dass die dezentrale Stromerzeugung den gesamten Betrieb des Gebäudes, den Haushaltsstrom der drei Wohnungen sowie einen Überschuss erzeugt. Die Überschussproduktion soll lokal in die Elektromobilität umgesetzt werden. Gleichzeitig werden die Mieter/innen über ein Verbrauchsdisplay und ein Bonus/Malussystem in das Energiekonzept eingebunden.
Prinzipskizze des MFH mit Elektromobilität
Mit einem breit angelegten Monitoring werden alle Energieflüsse gemessen. Aussagen über Zeitgleichheit von Elektrizitätsverbrauch und –produktion können abgeleitet, sowie die grössten Elektrizitätsverbraucher ermittelt werden.
Folgende Fragestellungen sollen mit dem Projekt erforscht und untersucht werden:
- Optimierung eines Mehrfamilienhauses mit lokaler Stromproduktion und lokaler Nutzung der überschüssigen Energie in Elektromobilität.
- Untersuchung des Energie-Nutzungsverhaltens der Mieter/innen und Evaluation ihrer Akzeptanz gegenüber Energiefeedback und Bonus-/Malus Verrechnungsmodellen.
- Aufzeigen von rechtlichen Einflüssen und Hindernissen in der Bewirtschaftung von vermieteten Gebäuden mit lokaler Stromproduktion.
Projektlaufzeit: 2011-2014
Finanzierung: Bundesamt für Energie (BFE)
Projektpartner: Setz Architektur, energie-cluster.ch
Factsheet 2011 (184 KB)
Zwischenbericht Juni 2012 (4.2 MB)
2. Zwischenbericht Februar 2013 (2,2 MB)

