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      Forschung und Entwicklung

      Der Forschung und Entwicklung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW liegt das produktive Wechselverhältnis zwischen künstlerischer und gestalterischer Praxis und theoretischer Reflexion zugrunde.

      Design und Kunst reagieren produktiv auf komplexe Ausgangslagen: Sie hinterfragen bestehende Strukturen und Prozesse, entwerfen alternative Szenarien und begleiten mit ihren kritischen und ästhetischen Praktiken den gesellschaftlichen Wandel. Sie schaffen kulturelle Identität und bilden einen Kern kreativwirtschaftlicher Initiativen. Zeitgemässe Designprozesse integrieren häufig Elemente aus den Künsten, Wissenschaften und Technologien. Die Künste tragen der Forderung nach innovativer Autorschaft durch zahlreiche Verknüpfungen mit anderen Arbeitsfeldern und deren Methoden Rechnung. Das breite Spektrum dieser Wissenskultur ist die Basis von Forschung und Entwicklung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW.

      Alle Forschungsprojekte speisen sich aus den disziplinär und methodisch breit gefächerten Themen der Hochschulgemeinschaft. Ihre Basis sind die künstlerisch-gestalterischen und medientechnischen Praktiken des Entwerfens und Planens. Im Fokus stehen Fragen nach der Prozesshaftigkeit und Performativität in Design, Kunst und ihrer Vermittlung – immer vor dem Hintergrund des kulturellen, ökonomischen und politischen Kontexts, in dem sich Kunst und Design bewegen. Die Forschungsergebnisse werden in thematisch adäquaten Formaten publiziert und gehen in unterschiedliche Gefässe der Lehre ein.

      Drei Institute mit unterschiedlichen methodischen Schwerpunkten tragen die Hauptverantwortung für die strategische Ausrichtung der Forschung an der Hochschule. Das Institut Experimentelle Design- und Medienkulturen entwickelt und realisiert grundlagen- und praxisorientierte Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Design, Media Arts, Wissenschaft und Technologie. Mit seiner experimentellen Erprobung, Analyse und Kritik von Design- und Medienpraktiken vermittelt und unterstützt das Institut den Zugang zu den digitalen Arbeitsformen.

      Die Analyse und Kritik ästhetischer Gegenstände und Prozesse verlief traditionell sprachbasiert. Hier geht das Institut Ästhetische Praxis und Theorie einen Schritt weiter: Im engen Schulterschluss von ästhetischer Reflexion und ästhetischem Handeln entwickelt es neue Praktiken der Kritik und positioniert Ästhetische Praxis als eigene Disziplin. Das Institut reagiert auf aktuelle Entwicklungen in Kunst und Design und lanciert Forschungsprojekte, welche neue ästhetische Praktiken untersuchen, ihre gesellschaftliche Bedeutung evaluieren und vorantreiben. Die Reflexion des Wissens von Gestaltung und Kunst bietet die Basis, um innovative Modelle für die Lehre vorzuschlagen und das übergreifende Theorie-Angebot an der Hochschule neu zu verankern.

      Das Institut Integrative Gestaltung | Masterstudio richtet seine Aufmerksamkeit auf eine interdisziplinäre Forschungstätigkeit. Die Synthese von Kompetenzen aus verschiedenen Designdisziplinen, aus Technologie, Kultur- und Naturwissenschaften prägt konkrete, lösungsorientierte Projekte des Entwerfens.

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