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Institut Ästhetische Praxis und Theorie (IAeP)


Das Institut Ästhetische Praxis und Theorie erkundet die theoretischen Grundlagen aktueller künstlerischer und gestalterischer Praktiken. Es reagiert auf die aktuellen Entwicklungen in der Kunst- und Designforschung und entwickelt Forschungsprojekte, welche die Bedeutung ästhetischer Praktiken in Kunst, Design und Gesellschaft untersuchen und vorantreiben. 

 Landschaft

Wo Wahrnehmung, Gestaltung, Handwerk und Reflexion in entwickelter Form ineinander greifen, lässt sich von Ästhetischer Praxis sprechen. Ästhetische Praxis ist der kulturelle Umschlagplatz von Materie in Sinn. Sie ist die Bühne, auf der sich die Um- und Neubildung von Kultur ereignet.  Ästhetische Praktiken sind die Basis für die Herstellung von Werken, Artefakten und Objekten in Kunst und Design.

Ästhetisches Können speist sich primär aus dem spezialisierten Handeln, Erfahren und Zeigen und in zweiter Linie aus einem versprachlichten Wissen, wie es sich in Entwurfskonzepten, Traktaten, Lehren, Rezepten, Ästhetiken und Bedienungsanleitungen findet. Sprache und Handeln, Theorie und Praxis stehen in einem vitalen Dialog miteinander. Ästhetische Theorie wird aber durch Ästhetische Praxis immer wieder überholt und bedarf deshalb der fortwährenden Neuformulierung. Für das Institut Ästhetische Praxis und Theorie liegt hier eine der zentralen Herausforderungen.

Die Analyse und Kritik ästhetischer Gegenstände und Prozesse war traditionell sprachbasiert. Hier geht das Institut Ästhetische Praxis und Theorie einen Schritt weiter: Im engen Schulterschluss von ästhetischer Reflexion und ästhetischem Handeln entwickelt es neue Praktiken der Kritik und positioniert Ästhetische Praxis als eigene Disziplin.

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