Warum MAS Design | Art + Innovation studieren?
Der MAS Design | Art + Innovation fordert von den Studierenden transdisziplinäres Denken und Handeln. Er reagiert damit auf das wachsende Bedürfnis im Design, nicht nur Entwurfsmethoden und -Techniken zu beherrschen, sondern Design als Strategie zu verstehen, die alle Lebensbereiche unserer Kultur durchdringt. Der Studiengang richtet sich folglich nicht nur an DesignerInnen aller Fachrichtungen und KünstlerInnen, sondern auch an MarketingleiterInnen, ProduktentwicklerInnen, OekonomInnen und Kommunikationsfachleute, die im Design und in künstlerischen Strategien einen strategischen Mehrwert für ihre Tätigkeiten erkannt haben.
DesignerInnen verfügen über ein schwer zu definierendes
Instrumentarium, das ihnen erlaubt, Entwurfsprobleme als soziale und subjektive
Fragestellungen zu behandeln. Angesiedelt zwischen
spielerischen künstlerischen Herangehensweisen und dem
marktfähig-utilitaristischen Denken der klassischen Produktion bildet Design
heute einen dritten Weg der Produktion von Erkenntnis, der das Praktische und
Angemessene sucht, ohne rationalistisch zu argumentieren. DesignerInnen sind ExpertInnen
auf dem Gebiet der erfahrungsgetriebenen Erkenntnisgewinnung. Sie finden
Lösungen, die sich an die Bedürfnisse
des Menschen perfekt anpassen. Beziehungsweise umgekehrt:
Lösungen, an welche sich der Mensch perfekt anpassen kann.
(Selbst-) Reflexion
Unter Titeln wie "Design Thinking", "Critical
Design", "Designerly Ways of Knowing" oder "Experience
Design" hat sich die Designkultur in den vergangenen Jahren sowohl
praktisch als auch theoretisch als eigenständige Denkform etabliert. Allen
Aufassungen von Design ist der Auftrag gemeinsam, Dinge, Prozesse und
Handlungsanweisungen zu kreieren, die für die Gesellschaft oder für den
Einzelnen einen Nutzen bringen. Im Unterschied zu traditionellen
Entwurfshaltungen aber richtet sich ihr Augenmerk nicht primär auf die Angebote
und Möglichkeiten der verwendeten Technik, das Material oder Denkmodelle,
sondern auf die Bedürfnisse des Menschen und auf die gesellschaftliche Funktion
von Design. Der Entwurfsgegenstand, die dem angestrebten Produkt
zugrundeliegende Technik oder der Entwicklungsauftrag werden nicht als
Selbstzweck behandelt, der in eine funktionale Form gegossen werden muss,
sondern als Auftrag, subjektive oder gesellschaftliche Bedürfnisse zu
analysieren, die auch abseits von Konsuminteressen liegen können.
Eine Ausbildung in "Design Thinking" hat daher nicht nur zum
Ziel, Wege zu zeigen, neue Techniken und Produkte im Markt zu etablieren.
Vielmehr will sie die Reflexionsfähigkeit vermitteln, die Rolle des Design vor
dem Hintergrund einer komplexer werdenden Gesellschafts- und Konsumkultur und
als Organisationsprinzip im Produktions- und Innovationsprozess aufzuzeigen.
Im Kontext dieser Designauffassung vermittelt der MAS Design | Art +
Innovation die notwendige Qualifikation.
Das Studium von Design-, Kultur-, Medien- und Innovations-Theorien und
die eingehende Analyse von Fallbeispielen der jüngsten Entwicklungen in Design
und Kunst bilden die Basis für eine kritische Auseinandersetzung mit dem
heutigen Design. Nur wer die aktuellen Ansätze in diesen Feldern und seine
eigene Positionierung kennt, hört das Gras wachsen und kann sich aktiv in
Theorie und Praxis an den Diskursen beteiligen.
Neue Tätigkeitsfelder
Die Erfahrungen bisheriger Studierender des MAS Design | Art +
Innovation zeigen, dass das Studium zur Neupositionierung innerhalb des
Berufsfeldes oder eines bereits bestehenden Beschäftigungsverhältnisses führen
kann. Als qualifizierende Zusatzkenntnisse erarbeiten sich die AbsolventInnen
Kompetenzen in praktischer und wissenschaftlicher Recherche, in Kommunikation
und in der Analyse von komplexen Zusammenhängen.
Die im Studium erfahrene Sensibilisierung für die Prägung von
Innovationsprozessen durch das "Design" von Arbeitsabläufen tragen
die Studierenden in den Alltag der Firma hinein, in welcher Sie beschäftigt
sind. Diese Zusatzqualifikation kann zur Neupositionierung innerhalb einer Firma führen, die sich entschliesst, dem
Innovationsmanagement Beachtung zu schenken.Kommunikationsfähigkeit
Wertschöpfung durch Design
Ein wichtiger Faktor für Erfolg ist neben der Kerntätigkeit als EntwerferIn,
ProduktentwicklerIn oder -managerIn die effektive Kommunikation. Dabei spielen
zwei Faktoren eine besondere Rolle: Die Kommunikationsstrategie und das eigene
Auftreten. Erfolgreiche Kommunikation beruht zu einem guten Teil auf der
Kenntnis von Kommunikationsformen und -wegen, sowie dem Zielpublikum. Ebenso
wichtig aber ist das Einüben von Kommunikationssituationen. Aus diesem Grund
setzt der MAS Design | Art + Innovation auf eine Lehrstruktur, die auf der
Entwicklung, Präsentation und Diskussion von Ideen, Konzepten, Entwürfen und
Modellen aufbaut.
Wertschöpfung durch Design
Design ist heute ein wichtiges Glied in der Wertschöpfungskette vieler
auch scheinbar Design-ferner Branchen. Das Augenmerk auf gutes Design zu
richten, kann heute nicht nur der entscheidende Faktor für den Verkauf einer
Idee oder eines Produktes sein, sondern Design kann viel tiefergehend bereits
die Innovations- und Entscheidungsprozesse innerhalb einer Firma positiv
beeinflussen und so direkt auf das Management von Ideen und Institutionen
einwirken.
Das Studium des MAS Design | Art + Innovation zeigt die Potenziale des Designs nicht nur in der klassischen Domäne der Gestaltung, sondern auch in diesen sich immer stärker abzeichnenden Facetten des sich rasant entwickelnden Feldes.
Das Studium des MAS Design | Art + Innovation zeigt die Potenziale des Designs nicht nur in der klassischen Domäne der Gestaltung, sondern auch in diesen sich immer stärker abzeichnenden Facetten des sich rasant entwickelnden Feldes.
Netzwerke
Nicht zuletzt bietet der MAS Design | Art + Innovation die Möglichkeit,
das persönliche Netzwerk über die eigene Profession hinaus auszudehnen. Die
(ehemaligen) Studierenden, die Dozierenden und die Gäste des MAS Design | Art +
Innovation bilden ein weit verzweigtes transdisziplinäres Netzwerk von
Kontakten, das bei der eigenen beruflichen und persönlichen Entwicklung hilft.
Wir arbeiten mit nationalen und internationalen Gästen und JurorInnen aus den
verschiedensten Berufsfeldern und pflegen daneben die Kooperation innerhalb der
Hochschule für Gestaltung und Kunst.

