«Beta Wall» von Florian Schleiss
| Das Projekt «Beta Wall» ist ein Stück mobile Architektur, das je nach Bedürfnis auf sehr flexible Art und Weise eingesetzt werden kann. Es bietet in erster Linie die Möglichkeit, innert kürzester Zeit ein improvisiertes Dach aufzustellen. Es handelt sich um eine grosse Matte mit aufblasbaren Luftkammern und einem Gitter aus Schläuchen, die mit Styropor-Granulat gefüllt und unter Vakuum sind. Dieses Prinzip ermöglicht, das «Beta Wall» in jede gewünschte Form gebogen werden kann und diese auch beibehält. Den Ursprung hat dieses Verfahren in der Rettungstechnik, in meinem Fall ist «Beta Wall» jedoch eher event- anstatt notfallorientiert. Beim Leben und Übernachten im Freien wie beispielsweise an Festivals oder auf Kurzreisen und längeren Strandaufenthalten kann «Beta Wall» das vorübergehende Heim darstellen; von der einfachen Liegefläche über den Liegestuhl bis zum Schlafsack oder Zeltdach lässt sich «Beta Wall» in die gewünschte Form bringen. Der Name sagt aber auch aus, dass es sich in jedem Fall um einen Ersatz des jeweiligen Originals handelt. «Beta Wall» ist sozusagen ein Baustein in Form einer flexiblen Wand, aus dem sich alles Mögliche zurechtbiegen lässt; und das bei extremer Leichtigkeit und wenig Volumen. Florian Schleiss Referent Praxis: Sven Adolph Referent Theorie: Dr. Claude Enderle Fotografie © Hans-Peter Wyss |

