«CHAMELEON» von Manuel Ryser
| Laut Studienergebnissen werden heute vier von fünf Skiunfällen verursacht, weil die Betroffenen die Umgebung nicht richtig wahrgenommen haben oder weil sie von anderen Fahrern zu spät gesehen wurden. Um dem vorzubeugen, müsste man theoretisch zwei Brillen bei sich haben; die eine für schönes und die andere für schlechtes Wetter. Zudem müsste die Sichtbarkeit der Fahrer erhöht werden. An diesem Punkt setzt das Konzept «Chameleon» an: Ein Photochip misst die Lichtverhältnisse vor Ort und passt die Tönung des Brillenglases innert Sekunden an. Das Verfahren basiert auf elektrochromen Polymeren, die sich zwischen den Brillengläsern befinden. Diese verfärben sich je nach Stromeinfluss und regulieren so den Lichteinfall. Über das Interface im Kopfband hat der Benutzer die Möglichkeit, in den Prozess einzugreifen und den Tönungsgrad manuell zu regulieren. Ein weiteres Feature in Sache Sicherheit ist die LED-Rückleuchte im Verschluss des Kopfbands, die dafür sorgt, dass der Träger auch bei schlechten Witterungsverhältnissen oder Dunkelheit auf der Piste nicht übersehen wird. Das spezielle Rahmenkonzept erlaubt es dem Benutzer, den Frontrahmen auszutauschen, der in verschiedenen Farben erhältlich ist. Manuel Ryser Referent Praxis: Sven Adolph Referent Theorie: Mathias Remmele Fotografie © Nici Jost |

