Bettina Seger
| Eine Spielmatte, die sich in den Händen und mit der Fantasie der Kinder in ein Piratenschiff, in ein Schloss, ein Tier und vieles mehr verwandelt. Und dann wieder daliegt, bereit zu neuen Spielen. Das Ziel: Ein Spielobjekt zu schaffen, das zuerst einmal gar keins ist. Ein Ding, das erst mit der Kreativität der Kinder zum Spielzeug wird. Und jeden Tag zu einem andern, wenn die Lust zu neuen Spielen erwacht. Das Resultat heisst «Dasda». Zuerst ist es einfach eine Spielmatte mit zwei verschiedenfarbigen Seiten. Doch dann sind da diese Einschnitte, denen entlang man «Dasda» falten und, weil sie gekurvt sind, aufstellen kann. Das System einer raffinierten Faltschachtel. Es entsteht eine Wippe, eine Schaukel, ein Hocker, ein Tunnel, eine Rutsche, eine Liege und noch unendlich viel mehr in der Fantasie der Kinder. In Form gehalten werden die so erfundenen Objekte mit Hilfe eines Gurts. «Dasda» hat zwei Seiten. Die eine ist weicher, feiner und in einem ruhigen Farbton gehalten. So hält sie sich optisch im Hintergrund und lädt zum Liegen ein. Die andere ist mit einem glatten Textil in lebendiger Farbe bezogen. Sie fordert auf zu aktiven Spielen und eignet sich zum Rutschen. Das ist «Dasda». Bettina Seger Referent Praxis: Prof. Werner Baumhakl Referent Theorie: Claude Lichtenstein Fotografie © Nici Jost |

