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Bachelor of Arts

Räume zum Erzählen bringen

In der Innenarchitektur und Szenografie haben wir es mit allen Facetten des Raums zu tun: mit seinen Dimensionen, mit der Farbe und Materialität seiner Oberflächen, mit seiner Beleuchtung und den raum-strukturierenden Objekten. In allen Überlegungen steht der Mensch als Nutzer im Vordergrund. Wir arbeiten daran, die funktionalen Zusammenhänge und die kommunikativen Absichten von Innen- und Aussenräumen zu analysieren und entwickeln zeitlich begrenzte oder dauerhafte Raumveränderungen. In Ausstellungen machen wir inhaltliche Themen räumlich sichtbar, rücken Exponate ins rechte Licht und unterstützen die zeitliche und dramaturgische Abfolge von Ereignissen mit Ton oder bewegtem Bild. Innerhalb architektonischer Rahmenbedingungen konzipieren und planen wir ortsspezifische und zeitgenössisch reflektierte Raumgefüge.

 

  1. Praxisbezug und Perspektiven 
  2. Anschluss an den theoretischen Diskurs
  3. Im Kollektiv arbeiten
  4. Innenarchitektur und Szenografie

 

Praxisbezug und Perspektiven

Das Institut Innenarchitektur und Szenografie legt Wert darauf, dass das Entwerfen nicht nur in den Ateliers, den Werkstätten und den Seminarräumen stattfindet. Regelmässig geht es Kooperationen ein, um die tatsächliche Wirkung eines Modells oder von Plänen öffentlich und im Massstab 1:1 zu erproben. Mit dem Entwurf realer Ausstellungen, mit Vorschlägen zu einer Aussenmöblierung, mit einer temporären Beleuchtung oder bildlichen Projektion wird die konzeptionelle Tätigkeit real und erlebbar. Ob im Bühnenbild, im Filmset, in der Ausstellung oder auch in urbanen Situationen und Interventionen im Feld der Gastronomie, des Arbeitens und des Corporate Designs: Wir befassen uns kritisch mit Aspekten der Hoch- und Populärkultur und berühren gesellschaftlich relevante Diskurse. Das disziplinübergreifende Studienangebot rüstet unsere Studierenden mit einer breiten Palette an Kompetenzen aus und bereitet sie unter Berücksichtigung neuer Medien und Technologien auf ein breites Feld praktischer Tätigkeiten vor.

 

Anschluss an den theoretischen Diskurs

Wie jede gestalterische Praxis stützen sich auch Innenarchitektur und Szenografie auf vielschichtige Recherchen, auf Analyse und Reflexion. Um unser eigenes Schaffen selbstbewusst verorten und kritisch diskutieren zu können, werden die Studierenden am Institut an einen Fundus an Wissen und Erfahrung herangeführt. Die Auseinandersetzung mit theoretischen Überlegungen sowie die Wahrnehmung historischer und zeitgenössischer Beiträge aus dem Arbeitsfeld unterstützen uns in unserem qualitativen Entwerfen.

 

Im Kollektiv arbeiten

Ob während oder nach dem Studium: Unsere Studierenden haben es mit Fachpersonen aus Architektur, Theater, Film, Messebau, digitalen Medien, der freien Kunst, aber auch mit Disziplinfremden zu tun. In allen Aufgaben, die sie als Innenarchitektinnen oder künftige Szenografen erwarten, ist Zusammenarbeit relevant: Team- und Kommunikationsfähigkeit sind darum Eigenschaften, die wir uns von unseren angehenden Studierenden wünschen und die sie bei uns im Studium erproben werden.

 

Innenarchitektur und Szenografie

Wir sind der Überzeugung, dass Innenarchitektur und Szenografie sich gegenseitig bereichern und befruchten können. Im Bachelor-Studium haben unsere Studierenden deshalb die Möglichkeit, ein eigenes Bild von und einen eigenen Zugang zu Innenarchitektur und Szenografie zu entwickeln, bevor sie sich in der Bachelor-Thesis ihren Präferenzen und Neigungen entsprechend für eine Richtung entscheiden. Beiden Disziplinen gemeinsam ist die Beschäftigung mit Raum aus der Perspektive ihrer Nutzer oder Rezipienten. Während die Szenografie die Gestaltung und Dramaturgie zeitlicher Abläufe und die Narration im Raum betont, fokussiert die Innenarchitektur die atmosphärische Wirkung des Raumes unter Berücksichtigung und Optimierung funktionaler Abläufe. All unsere Projekte folgen methodisch derselben chronologischen Struktur: über «Recherche und Analyse» zu «Konzeption und Entwurf» und vom «Vorprojekt» und «Projekt» zur «Dokumentation». Diese Vorgehensweise stellt eine Kombination aus szenografischer Praxis und architektonischem Entwurfsverständnis dar.

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