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Bachelor of Arts

Im Mittelpunkt des Studiums steht die innovative Auseinandersetzung mit dem Raum: Die Erforschung und Gestaltung des Raumes, die von der plastischen Erscheinung und Gestaltung von Möbeln und Innenräumen über das Design von Ausstellungen und szenografischen Inszenierungen bis hin zum Stadt- beziehungsweise Landschaftsraum reicht. Angeboten wird ein multidisziplinäres Studienprogramm, welches die Bereiche Architektur, Innenarchitektur, Mobiliar im räumlichen Kontext, Ausstellung, Performance, Installation und Event umfasst. Eine entscheidende Rolle dabei spielt die Szenografie, die sich damit beschäftigt, «Geschichten mit räumlichen Mitteln zu erzählen», neue narrative Dimensionen von Räumen mit den Mitteln des Lichts, des bewegten Bildes, der Farbe und des Tons erlebbar werden zu lassen. Das Institut veranstaltet hierzu zweijährlich das «International Scenographers` Festival IN3» und beleuchtet die unterschiedlichen Aspekte von Szenografie in jeweils neuem Kontext (www.in3.ch)

 

Motivation – Selbstverantwortung – Teamgeist

Das Institut verlangt von den Studierenden Intuition, Talent, Offenheit für Neues und ein überdurchschnittlich hohes Mass an Motivation. Bei der Auseinandersetzung mit den Inhalten des Studiums wird erwartet, dass die Studierenden für sich selbst Ziele formulieren und bei der Umsetzung von ungewöhnlichen Aufgaben Eigeninitiative entwickeln. Neugierde und Begeisterung sollen die zukünftigen «Bachelor of Arts» zur Formulierung innovativer Lösungsansätze anleiten und sie zur Umsetzung von bisher Unvorstellbarem bewegen. Teamfähigkeit ist dabei eine zentrale Voraussetzung zur Konzeption und Bewältigung komplexer Gestaltungsaufgaben. Diese Eigenschaft erleichtert den zukünftigen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten und Szenografinnen und Szenografen die Zusammenarbeit mit Spezialistinnen und Spezialisten aus Disziplinen wie der Architektur, dem Theater, dem Film, dem Museum, den Neuen Medien und den bildenden Künsten. Die Nutzbarmachung dieses reichhaltigen Knowhows unterstützt die Ideenfindung im Entwurfsprozess und generiert mannigfaltige Synergieeffekte.

 

Erkennen – unterstützen – fördern

Während des Studiums am Institut Innenarchitektur und Szenografie sollen individuelle Talente entdeckt, gefördert und kreatives Potenzial entwickelt werden. Gestalterische Flexibilität und Innovationslust werden gezielt unterstützt. Ergänzend hierzu wird das notwendige Umsetzungswissen vermittelt und teilweise praktisch und im Massstab 1:1 erprobt. Die projektbezogene Studienausrichtung bietet zudem die Chance, theoretische Fähigkeiten in der Praxis zu überprüfen.

 

Gelebter Diskurs – die Verknüpfung von Praxis und Theorie

Gestalterische Praxis bedarf der Reflexion, benötigt im eigenen Fachgebiet die Kenntnis des «state of the art» und einen über den eigenen Bereich hinaus reichenden Wissensfundus, um das eigene Schaffen legitimieren und verorten zu können. Theoretisches Wissen soll nicht lediglich akkumuliert werden, sondern seinen Niederschlag in der praktischen gestalterischen Tätigkeit finden. Es soll zudem einen wichtigen Beitrag bei der Findung der eigenen Positionierung leisten und die Qualität der Entwürfe massgeblich unterstützen.
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