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      20.06.2016

      Frühwarnsystem für Bienengesundheit entwickelt

      Forschende der Hochschule für Life Sciences FHNW finden ein Frühwarnsystem zum Gesundheitsstatus von Bienen. Es basiert auf der Messung biologisch wichtiger Genantworten. Das System soll frühzeitig anzeigen, wie belastet die Bienen durch bestimmte Pflanzenschutzmittel sind.

      Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule für Life Sciences FHNW haben den Einfluss von neuen Pflanzenschutzmitteln auf die Bienen untersucht und dabei molekulare Wirkungen auf das Nerven- und Immunsystem festgestellt. Diese Wirkungen traten bei Pflanzenschutzmitteln auf, die bis auf weiteres in der Schweiz und in der EU verboten wurden. „Unser Forschungsziel war es, ein biologisches Frühwarnsystem zu finden, das eine Belastung der Bienen anzeigt, bevor sie stark geschädigt werden" erklärt Karl Fent, Professor am Institut für Ecopreneurship der Hochschule für Life Sciences FHNW.

      Bienen sind für die Bestäubung vieler Pflanzen zuständig und somit unerlässlich für eine produktive Landwirtschaft und schlussendlich eine gesunde und vielfältige Ernährung. Parasiten, der Verlust der Pflanzenvielfalt und Pflanzenschutzmittel setzen den Tieren zu. Heutige Massnahmen wie Verbote von einzelnen Pestiziden wirken zwar, doch reichen sie nicht aus, um die Bienen zu schützen bzw. deren Leistungen langfristig zu erhalten. Es gäbe dafür Lösungen, wie Eva Reinhard, Stellvertretende Direktorin vom Bundesamt für Landwirtschaft, erläutert: „Wichtig ist, die für Bienen gefährlichsten Mittel bereits vor deren Zulassung zu erkennen. Die Hochschule für Life Sciences FHNW hat mit einer neuen Methode erfolgsversprechende Resultate erhalten und wir haben grosse Hoffnung, dass auf diesem Weg eine Weiterentwicklung stattfindet".



      Über die Hochschule für Life Sciences FHNW

      Die Hochschule für Life Sciences FHNW lehrt und forscht federführend in den Bereichen Chemie, Umwelt-, Pharma-, Bio- und Medizinaltechnologie sowie in der Verfahrenstechnik. Im Herzen der globalen Life Sciences-Industrie gelegen und mit dieser eng vernetzt, betreibt die Hochschule angewandte Spitzenforschung. Daraus resultieren innovative Lösungen sowohl für die Life Sciences-Industrie als auch für zukunftsweisende gesellschaftliche und umwelttechnische Fragestellungen. Rund 190 Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeiter und ca. 500 Studierende lehren, forschen und studieren an der Hochschule mit Sitz in Muttenz.

      Link zu Website:
      Communiqué vom 16. Juni 2016

      Mehr Informationen:
      Karl Fent, Professor für Ökotoxikologie, Institut für Ecopreneurship an der Hochschule für Life Sciences FHNW, T +41 61 467 45 71, karl.fent@fhnw.ch

      Verena Christen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Ecopreneurship an der Hochschule für Life Sciences FHNW, T +41 61 467 47 99, verena.christen@fhnw.ch

      Medienkontakt:
      Gerne vermitteln wir Ihnen Gesprächsmöglichkeiten mit den involvierten Parteien. Bitte kontaktieren Sie hierzu:
      Pascale Rippstein, Kommunikationsverantwortliche, Hochschule für Life Sciences FHNW, T +41 61 467 46 74, kommunikation.lifesciences@fhnw.ch

      Rubrik: Forschung und Entwicklung, Medienmitteilung/Communiqué

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