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      24.02.2015

      HLS-Expertise für renommierte Kommissionen in internationaler Zusammenarbeit

      HLS-Expertise für renommierte Kommissionen in internationaler Zusammenarbeit

      Seit 2014 vertritt Prof. Dr. Christoph Hugi von der Hochschule für Life Sciences der FHNW die Forschung und Lehre in der Beratenden Kommission für internationale Zusammenarbeit. In dieser Funktion berät er den Bundesrat sowie DEZA und SECO zusammen mit 19 weiteren Mitgliedern aus politischen Gruppierungen, NGOs, Privatwirtschaft und Bildungswesen in Fragen der internationalen Zusammenarbeit. Seit rund einem Jahr ist Professor Hugi zudem als Vertreter der FHNW Mitglied der Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE). Diese Vernetzungsplattform initiiert Forschungspartnerschaften und setzt sich unter anderem so für eine effiziente und effektive Forschungszusammenarbeit mit Entwicklungsländern ein. "Wirksame Entwicklungszusammenarbeit", so Professor Hugi, "braucht eine intensive Vernetzung und Vertrauen. Durch verschiedene Programme und Projekte können Fachhochschulen mit geeigneten Partnern konkret zur nachhaltigeren Entwicklung und zur Lösung globaler Probleme beitragen."

      Forschungsschwerpunkt: nachhaltiges Ressourcenmanagement Schwerpunktmässig forscht die Hochschule für Life Sciences der FHNW seit Jahren intensiv im Bereich des effizienten und nachhaltigen Umgangs mit natürlichen Ressourcen und entwickelt präventive Strategien und Massnahmen sowie innovative Prozesse in diesem Bereich. Aktuell beschäftigt sich die Forschungsgruppe von Professor Hugi in enger Zusammenarbeit mit anderen Gruppen des Instituts für Ecopreneurship der Hochschule für Life Sciences FHNW mit der Nachhaltigkeits-Beurteilung innovativer Technologien in der Wasserbereitstellung und der Solartechnik, der Ressourceneffizienzsteigerung in Unternehmen sowie dem integrativen Ressourcenmanagement. Letzteres erfordert ein koordiniertes Zusammenspiel verschiedener Disziplinen zum konsensfähigen Ausgleich diverser Interessen. Dieser Ansatz wird durch das interdisziplinär und international ausgerichtete Forschungsumfeld am Institut begünstigt. So arbeitet Professor Hugi mit seiner Forschungsgruppe in diversen Projekten eng mit den Gruppen Umwelttechnologie, Őkotoxikologie und Biotechnologie zusammen.

      Aktuelles Projekt: Optimale Nutzung energetischer Abfälle in Indien
      So auch beim aktuellen Projekt in Indien. Hier geht es darum, organische Abfälle energetisch optimal zu nutzen. Dabei ist es einerseits wichtig, die Zusammensetzung organischer Abfälle und deren Implikationen für eine optimale Energiegewinnung zu berücksichtigen. Ebenso zentral ist es aber auch, einen sicheren und langfristigen Betrieb unter Berücksichtigung lokal vorhandener Ressourcen und Kapazitäten sicherzustellen, Synergien zwischen verschiedenen Akteuren zu schaffen und eine Integration in politische Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

      Professor Hugi möchte mit diesem und anderen Forschungsprojekten dazu beitragen, die lokalen Kapazitäten mittels Schulungen und Wissenstransfer in Ländern Asiens, Lateinamerikas und Afrikas zu stärken. Dem Aufbau von tragfähigen Netzwerken und langfristigen Forschungskooperationen kommt in diesem Zusammenhang zentrale Bedeutung bei.

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