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      05.03.2015

      Treffen der deutschen Sektion der Controlled Release Society an der Hochschule für Life Sciences FHNW

      Treffen der deutschen Sektion der Controlled Release Society an der Hochschule für Life Sciences FHNW

      Am 12. und 13. Februar 2015 fand an der Hochschule für Life Sciences FHNW das jährliche Treffen der deutschen Sektion der Controlled Release Society (CRS) statt. 75 Teilnehmende aus dem Universitäts- und Hochschulbereich und aus der Industrie aus Deutschland, Österreich, Belgien, den USA und der Schweiz  folgten der Tagung mit regem Interesse.

      Neuste Forschungsansätze bei Entwicklung von Darreichungsformen mit kontrollierter Wirkstoff-Freisetzung
      Am ersten Kongresstag stand ein Experten-Workshop zum Thema Herausforderungen bei der Entwicklung von oralen Darreichungsformen und Biologika auf dem Programm. Referenten aus der Industrie und von verschiedenen Hochschulen berichteten über die neusten Forschungsansätze und über Herausforderungen bei der industriellen Entwicklung von Darreichungsformen mit kontrollierter Wirkstoff-Freisetzung. Prof. Dr. Gerrit Borchard von der Universität Genf präsentierte neue Ansätze für modifizierte Protein-Arzneistoffe die zu längerer Wirkdauer und besserer Verträglichkeit führen könnten. Prof. Dr. Andreas Bernkop-Schnürch von der Universität Innsbruck stellte aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der oralen Verabreichung von Proteinwirkstoffen und Nukleinsäuren vor. Die Herausforderungen die sich bei der industriellen Entwicklung von oralen Darreichungsformen und von Proteinwirkstoffen stellen, zeigten Dr. Peter Serno von Bayer Healthcare und PD Dr. Hanns-Christian Mahler von Hoffmann-La Roche auf.  Bei einem Apéro riche im Pharmazie-Historischen Museum Basel hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu intensivieren.

      Der zweite Veranstaltungstag bot Doktorierenden und PostDocs die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Ergebnisse zu präsentieren. In acht Vorträgen wurden verschiedenste Themen von Arzneiformen über Nukleinsäuretransfer bis zur Entwicklung neuer Zellkulturmodelle vorgestellt. Die Posterausstellung umfasste 34 Poster zu einem ähnlich weiten Themenspektrum.

      Über die Controlled Release Society
      Die Controlled Release Society ist eine internationale Fachorganisation, die sich mit der kontrollierten Freigabe von Wirkstoffen im Bereich Pharma, Lebensmittel, Kosmetik und Agronomie beschäftigt. Die deutsche Sektion der CRS wurde 1995 in Marburg gegründet und besteht seit 1996 als eingetragener Verein mit Sitz in Saarbrücken. Organisiert wurde das Treffen von Prof. Dr. Oliver Germershaus von der Hochschule für Life Sciences FHNW, der 2015 zum Präsidenten der deutschen Sektion der CRS gewählt wurde. Gesponsert wurde der Event von Bayer, Abbvie, TA Instruments, Grace, der Controlled Release Society sowie der Hochschule für Life Sciences FHNW.

      Weitere Informationen: www.controlledreleasesociety.de

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