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Stille als Musik

In Kooperation mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar Basel

Forschungsschwerpunkte: Neue und zeitgenössische Musik, Musik des 19. Jahrhunderts
Forschungsteam: Michael Kunkel, Rainer Schmusch, Jakob Ullmann
Projektdauer: 2013/14
Partner: Musikwissenschaftliches Seminar Basel
Finanzierung: Maja Sacher Stiftung


Symposium «Stille als Musik»
Fr 12.12. –So 14.12.2014
In Kooperation mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel

Alle Vorträge können über Voice Republic angehört werden.

Programmheft

 

Bericht über das Symposium in der Dissonance 129 von Burkhard Kintzer


Neue Musik ist seit einiger Zeit oft stille Musik: Sonst störende Alltags- und Nebengeräusche werden zur Hauptsache des Hörbaren; Subtilitäten im vielfachen pianissimo oder eine starke Neigung zum Verstummen machen die gewohnte Entfaltung von Klangwirkungen unmöglich; die lange Dauer vieler Werke bei gleichzeitiger Maximierung scheinbarer Ereignislosigkeit kann die Contenance des Publikums auf eine harte Probe stellen.
Was steckt hinter solcher Musik, die eigentlich eine Nicht-Musik zu sein scheint? Dieser Frage stellen sich die Hochschule für Musik und das Musikwissenschaftliche Seminar der Universität Basel in den Veranstaltungen des gemeinsamen Jahresthemas im Studienjahr 2013/14. Verschiedenste Veranstaltungsformate bieten Erfahrungsmöglichkeiten stiller Musik, um diese mit kritischer Diskussion und wissenschaftlicher Reflexion zu verbinden. Stille und Leere sind selbstverständlich keine Entdeckungen der Neuen Musik, sondern verweisen auf Kontexte, in denen sie sich abspielt: Zur Diskussion stehen daher auch ephemere Spuren in der historischen Musik ebenso wie Leisigkeiten, Nichtigkeiten in Literatur, Film, Philosophie, Theologie.

Flyer

Informationen für:
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