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Unsere Arbeitsgrundsätze

  • Wir planen und realisieren Evaluationen unter besonderer Berücksichtigung eines lern- und entwicklungswirksamen Gesamtprozesses. Wir legen Wert darauf, dass Evaluationen in ein Gesamtkonzept der Organisationsentwicklung eingebettet sind. Evaluationen sind Interventionen, die Entwicklungsprozesse unterstützen oder aber blockieren können. Wir suchen Wege, die es den Betroffenen erleichtern, eine Problemdiagnose nachzuvollziehen und die darauf ausgerichteten Massnahmen mitzutragen.
  • Wir legen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von quantitativen und qualitativen Daten als Grundlage für die Qualitätsbeurteilung. Quantitative Daten sind hilfreich, wenn herauszufinden ist, wie bestimmte Wahrnehmungen, Einschätzungen und Deutungen der Wirklichkeit in unterschiedlichen Adressatengruppen verteilt sind.  Qualitative Befragungen sind hilfreich, um bestimmte Wahrnehmungs- und Deutungsmuster zu erkennen und um die Realitätssicht der Betroffenen zu verstehen. Quantitative Daten sind sehr oft wertvolle Impulse, um bei den betreffenden Personen Erklärungs- und Deutungsprozesse auszulösen, die Einblick geben in die subjektiven Wirklichkeitskonstruktionen.
  • Wir legen Wert auf eine hohe Transparenz und Validität der Urteilsbildung. Um die Validität dieser Evaluationsergebnisse zu erhöhen, wird eine Daten- und Ergebnisvalidierung vorgenommen, die im Wesentlichen die vier Elemente (1) Datentriangulation, (2) unabhängige Datenerhärtung, (3) Plausbilitätskontrolle und (4) Faktenvalidierung umfasst. Als normative Grundlage, auf der die Beurteilung basiert, verwenden wir nach Möglichkeit Qualitätsleitbilder der betreffenden Institution / des betreffenden Projekts oder wir erarbeiten in einem separaten Schritt die normative Grundlage (nach Möglichkeit zusammen mit den Betroffenen).
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