Tagung "Lese- und Schreibförderung"
Lese- und Schreibförderung gehören zu den prominenten Aufgaben der Schule – auf allen Stufen und in allen Klassen. In mehreren Forschungsprojekten wurden deshalb Leseentwicklungen von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit Schrift untersucht, Materialien und Unterrichtsideen entwickelt und erprobt. Sie stehen jetzt Interessierten zur Verfügung.
Eine zentrale Rolle spielt die Heterogenität in den Schulklassen: Kinder und Jugendliche sollen entsprechend ihren Begabungen und Leistungsmöglichkeiten Lese- und Schreibkompetenzen aufbauen können. Unterricht muss die unterschiedlichen Fähigkeiten individuell stärken, das heisst, den begabten wie den sprachlich schwächeren Kindern helfen, ihre Ressourcen auszuschöpfen und entsprechend ihren Leistungsmöglichkeiten weiterzukommen.
Möglich ist dies in einem differenzierenden Unterricht mit einer Vielfalt an Lernangeboten, mit der Beobachtung der Lernwege von Schülerinnen und Schülern und mit entsprechend angepassten Förderkonzepten.
Die Tagung gibt Einblick in Ergebnisse und Unterrichtsvorschläge aus bisherigen und laufenden Projekten. Sie steht Lehrerinnen und Lehrern aller Stufen der Volksschule, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren und weiteren Interessierten offen.
Inhalte
Eingangsreferat: Was heisst Lesekompetenz?
Neue Erkenntnisse aus der Lese- und Sprachforschung, dazu konkrete Anregungen zur Gestaltung der Lese- und Sprachförderung.
Ateliers: verschiedene Erfahrungsbeispiele
Erprobte Beispiele, Ideen und Handreichungen für die Lese- und Schreibförderung, für das Lesetraining und für den Literaturunterricht.
Tagungsunterlagen: Handreichung und Dokumentation zu den Ateliers für die Umsetzung im eigenen Unterricht.
Medienlandschaft
Parallel zum Atelierangebot wird eine Medienlandschaft aufgebaut: selbsterklärende Materialien, unterschiedlichste Medien, individuell nutzbare Leseangebote und Unterrichtsideen für einen differenzierenden Lese- und Schreibunterricht.

