Inhalte der Kooperation
Gerade am Beispiel Albaniens können Kompetenzen, die für heutige Lehrpersonen wichtig sind, erworben und ausgebaut werden, sei es für das Verständnis von Nord-Süd Fragen, sei es im Bereich der Interkulturellen Pädagogik:
Globales Lernen
- Die Beteiligten erwerben Wissen, das ihnen hilft, das eigene Umfeld und die weltweiten Zusammenhänge und gegenseitigen Abhängigkeiten zu verstehen;
- Die Beteiligten setzen sich mit Werthaltungen auseinander, die sich an den Grundsätzen der sozialen Gerechtigkeit orientieren. Dabei reflektieren sie eigene und fremde Werte und Einstellungen und setzen sie zueinander in Beziehung (Perspektivenwechsel);
- Die Beteiligten erkennen ihre Mitverantwortung für eine gerechtere Zukunft für alle und lernen Handlungsoptionen kennen, um sich konkret dafür einzusetzen.
Interkulturelles Lernen
- Die Beteiligten sind mit Sprachenvielfalt konfrontiert, lernen Nichtverstehen auszuhalten und eigene Sprachbarrieren zu überwinden. Sie erwerben eine hohe Sensibilität gegenüber kommunikativen Prozessen, nehmen verbale und nonverbale Botschaften bewusster wahr und lernen angemessen darauf zu reagieren.
- Die Beteiligten sind mit Unsicherheiten, Veränderung und Fremdem konfrontiert. Sie lernen dabei entstehende Schwierigkeiten anzunehmen, ja, diese auch als Chance zu erkennen und zu nutzen. Paradoxes erst einmal stehen zu lassen, bedarf einer hohen Frustrationstoleranz und Persönlichkeitsbildung, sowie der Fähigkeit mit Konflikten konstruktiv umzugehen und nach neuen Wegen zu suchen, die für beide Seiten ein Gewinn sein können.
- Die Beteiligten lernen durch das eigene „Fremd-Sein“ sich selbst in Frage zu stellen und offener für Vieldeutigkeit und Empathie zu werden. Sie lernen, sich in die Situation des anderen einfühlen zu können und eigene Erwartungen zu relativieren.


