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Hörverstehen und Literalität

Kinder hören während mehr als der Hälfte der Zeit, die sie in der Schule verbringen, zu. Dennoch stehen das Zuhören und die Mündlichkeit generell nicht im Fokus fachdidaktischer und fachpraktischer Aufmerksamkeit. Für die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Kompetenzbereich „Zuhören“ fehlen bisher weitgehend fachdidaktisch reflektierte Lernaufgaben, entsprechend besteht für die Evaluation bisher ein Mangel an Beurteilungs- und Diagnoseinstrumenten. Das Projekt will das bisher ungenutzte Potential der Förderung des Zuhörens nutzen, um die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung des Hörverstehens im Bereich der kognitiv-schulischen Sprachfähigkeiten (CALP) zu unterstützen.

Dazu wird in einem ersten Schritt ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung des Kompetenzstandes im Bereich Hörverstehen bei literarischen Texten entwickelt und evaluiert. Die Ergebnisse der Auswertung bilden die Basis für die anschliessende Entwicklung von gezielten Förderangeboten mit Handreichungen für Lehrpersonen mit didaktisch-methodischem Begleitmaterial.

Laufzeit: 2010-2012

Projektleitung: Claudia Zingg Stamm

Team: Felix Bertschin, Kristine Gollin, Ursula Käser-Leisibach

Kooperationspartner: Institut Primarstufe PH FHNW, Institut Vorschule/Unterstufe PH FHNW

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