Problem-based learning
Im Kontext einer länderübergreifenden Studie zur Wirksamkeit des Problem-based learning (PBL) präsentieren wir mit unserer Studie Befunde aus zwei neuen Forschungszugängen: Befunde erstens aus einer querschnittlichen Untersuchung mit Studierenden aus der Schweiz und Deutschland sowie Befunde zweitens aus einer längsschnittlichen Untersuchung mit Studentinnen und Studenten der PH FHNW. Diese beiden vergleichenden Studien verfolgen das Ziel, Antworten auf die Frage nach der Wirksamkeit von Lehrveranstaltungen zu finden. Während beim Querschnitt instruktionalistisch lernende Studierende im Vergleich zu problem-based lernenden Studierenden stehen, wird beim Längsschnitt der Erwerb und der Zuwachs überfachlicher Kompetenzen nach einem bzw. zwei Semestern Entwicklungspsychologie, in denen das problem-based learning verbindlich in den Lehrveranstaltungen implementiert ist, untersucht.
Kooperation: Forschungsprojekt PBL, Hochschuldidaktisches Zentrum der TU Dortmund (D).
Laufzeit: 2010 - 2011
Kontakte: Prof. Dr. Marlise Küng, Dr. Antonia Scholkmann, lic. phil. Daniel Ingrisani
Publikation: Küng, Marlise; Scholkmann, Antonia; Ingrisani, Daniel: Problem-based learning: Normative Ansprüche und empirische Ergebnisse. In: Keller, Stefan; Bender, Ute (Hg.) (2012): Aufgabenkulturen. Fachliche Lernprozesse herausfordern, begleiten, fördern. Berlin: Klett/Kallmeyer (im Druck).

