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Autonomie und Struktur in Selbstlernarchitekturen

Autonomie und Struktur in Selbstlernarchitekturen

Empirische Untersuchungen zur Dynamik von Selbstlernprozessen. Beiträge der Schweizer Bildungsforschung, Band 1.
Opladen: Budrich 2008
Christiane Maier Reinhard, Daniel Wrana

Die im Band „Autonomie und Struktur in Selbstlernarchitekturen“ dokumentierten Studien stellen die Frage nach den veränderten Lernverhältnissen in einer Selbstlernarchitektur. Der Blick auf die Lernprozesse wurde durch Materialien und Dokumente, die im Rahmen der Lernarchitektur produziert wurden, ermöglicht. Die qualitativen Untersuchungsmethoden reichen von der Fallinterpretation bis zur Diskursanalyse. Sichtbar werden die Ausdifferenzierung der Lernwege, die Herausforderung des Zeitmanagements, die Formen der Reflexivität sowie die realisierten sachbezogenen Lesarten der Studienmaterialien durch Studierende in der Ausbildung zur Primarlehrperson. Die Ergebnisse zeigen differenziert wie Lernende Lesarten bilden und das zu Lernende in der Regel auf ein imaginäres professionelles Handeln als zukünftige Lehrperson beziehen. Der mit mikroanalytischem Blick untersuchte Lernprozess wird dabei als Moment eines Professionalisierungsprozesses und der Herausbildung von Lesarten und Handlungsweisen sichtbar.
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