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Berufspraktische Studien

Die Berufspraktischen Ausbildung - ein zentraler Bestandteil der Ausbildung

Ziel des Ausbildungsbereichs Berufspraktische Studien ist es, den Studierenden einen erfolgreichen Berufseinstieg als Lehrperson in der Primarstufe zu ermöglichen und die Basis für ihre weitere professionelle Entwicklung zu legen. Im Rahmen der Berufspraktischen Studien werden sie darauf vorbereitet, die Anforderungen und Aufgaben der Berufspraxis erfolgreich und verantwortungsbewusst zu bewältigen und ein Potenzial zu entwickeln, um sich zukünftigen Herausforderungen motiviert, offen und mit dem notwendigen Grundwissen stellen zu können.

Die Vernetzung von praktischen und wissenschaftlichen Ausbildungsanteilen

Um den Theorie-Praxis-Bezug optimal zu gestalten, stützen sich die Berufspraktischen Studien auf drei miteinander vernetzte Lerngefässe: Praktikum, Reflexionsseminar und Mentorat. Darin setzen sich die Studierenden mit den Herausforderungen der Praxiserfahrungen auseinander: Ein breites Fächerspektrum unterrichten, eine Klasse führen, individuelle Unterschiede berücksichtigen, integrativ schulen, die Lerngemeinschaft fördern, im Team mit Eltern und Behörden kooperieren und sich selber weiterentwickeln.

Die vier Praxisphasen

In vier Praxisphasen unterstützen und begleiten Praxislehrpersonen Studierende in den Praktika beim Aufbau beruflicher Handlungskompetenzen im Bereich der Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht. Sie geben den Studierenden Gelegenheit, in der Praktikumsklasse zu unterrichten, zu hospitieren und Einblick in die Elternarbeit, Schulentwicklung usw. zu geben. Zudem werden die Studierenden von einer Mentorin bzw. einem Mentor begleitet und beim Aufbau ihres Portfolios unterstützt. In den Reflexionsseminaren werden das eigene berufliche Handeln in den Praktika theoriegeleitet bearbeitet und gemeinsam Schlussfolgerungen gezogen.

Die Praktika

Die Ausbildung erfolgt in einer engen Verbindung von berufspraktischen und berufswissenschaftlichen Ausbildungsteilen. Die Praktika sind in der Regel aufsteigend zu absolvieren und zu bestehen.
1. Phase: Lehrende und Lernende als Akteure im Unterricht – Aufbau von Handlungskompetenzen und Perspektivenwechsel von der Schülerinnen- und Schüler- zur Lehrerinnen- und Lehrerrolle – Berufseignungsabklärung
2. Phase: Die Klasse als Gruppe und Sozialisationsraum – Klassenführung – Interaktionsgeschehen und Umgang mit soziokultureller und geschlechtsspezifischer Heterogenität
3. Phase: Fachbezogenes Lehren und Lernen in der Schule – Fachbezogene Methodenkompetenz und Förderdiagnostik
4. Phase: Die lokale Schule als System und ihre Bezugssysteme – Pädagogische Führung der Klasse – Zusammenarbeit im Schulteam, Rolle der Schulleitung, Schulentwicklungsprojekte, Zusammenarbeit mit Eltern, Tagesstrukturen, Zusammenarbeit mit Behörden sowie mit schulischen Bezugsgruppen und Fachdiensten

Berufseignungsabklärung

In den ersten beiden Semestern findet in den Berufspraktischen Studien die Berufseignungsabklärung statt. Dabei geht es darum, Grunderfordernisse an den Lehrberuf, die primär nicht im Studium erworben werden können, zu überprüfen. Nach bestandenem Abschlusspraktikum (4. Phase) bearbeiten die Studierenden ein individuelles Projekt im Berufsfeld und können sich für Stellvertretungen und Vikariate bewerben oder ein Auslandpraktikum absolvieren. Sie werden in einem Reflexionsseminar von Dozierenden und entsprechend qualifizierten Praxislehrpersonen (Co-Leitung) begleitet. Die Studierenden legen im abschliessenden Kolloquium Rechenschaft über ihren Ausbildungsstand ab und sind nun fit für den Berufseinstieg.

Auslandpraktika

Weitere Informationsn betreffend Auslandpraktika finden Sie unter folgendem Link:

Auslandpraktika

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Link zum PraxisPortal Studiengangs Primarstufe.

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