Forschung Sekundarstufe I und II
In den 14 Professuren, welche am Institut Sekundarstufe I und II angesiedelt sind, wird eine enge Verbindung von Lehre und Forschung
angestrebt. Die von den Professorinnen, Professoren und ihren Teams bearbeiteten Forschungsthemen und Fragestellungen speisen sich einerseits aus den sich im Unterricht, im Schulfeld, in der Bildungslandschaft sowie in weiteren bildungsrelevanten Bereichen ergebenden Aufgaben, Entwicklungen und Problemstellungen, andererseits aus den Erkenntnissen der laufenden internationalen wissenschaftlichen Forschung. Sie sind deshalb inhaltlich mit jenen Themenfeldern verknüpft, die für die Pädagogische Hochschule (FHNW)* beschrieben sind und den Professionaliserungsprozess angehender Lehrpersonen anleiten soll.
* vgl. Forneck, H.J., Düggeli, A., Künzli David, Ch., Linneweber-Lammerskitten, H., Messner, H., Metz, P. (Hrsg). (2009): Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern. Orientierungsrahmen für die Pädagogische Hochschule FHNW. Bern: Hep.
Thematisch orientieren sich die Forschungsarbeiten an den pädagogischen, fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und gesellschaftlichen Anforderungen und Spannungsfeldern, welche den Unterricht und die Schule im Bereich der Sekundarstufe I und II betreffen. Im Weiteren werden die davor und daran anschliessenden Schulstufen und deren Entwicklungen sowie bildungsrelevante Themenbereiche im ausserschulischen Bereich mitberücksichtigt.
Die Zusammenarbeit von Fachexperten und -expertinnen der Berufspraxis, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung innerhalb der einzelnen Professuren erlaubt es, das Feld von Schule und Bildung gleichzeitig aus einer praxisbezogenen wie wissenschaftlich orientierten Perspektive zu beobachten. Dies ermöglicht die Generierung von sowohl praxis- wie wissenschaftlich relevanten Fragestellungen, welche die Professionalisierung der Lehrberufe und der Institution Schule unterstützen und zur Verbesserung der Unterrichtsqualität beitragen können.
Die forschungsnahe Bearbeitung der Themen erfolgt in verschiedenen Gefässen. So dienen die Lehrveranstaltungen in den verschiedenen Modulgruppen dazu, mit den Studierenden zusammen konkrete, das jeweilige Themenfeld betreffende Fragestellungen anhand der neuesten wissenschaftlichen Literatur und mittels kleinerer Studienprojekte zu bearbeiten. Die einzelnen Professuren übernehmen Evaluations- und Entwicklungsaufträge, welche ihnen von externen Stellen (z.B. Bildungsverwaltungen) in Auftrag gegeben werden. Sie beantragen im Weiteren Gelder bei Institutionen der Forschungsförderung, um grössere Forschungsprojekte - teilweise in Kooperation mit anderen Partnern (interne Professuren, Institut Forschung und Entwicklung, Institut Weiterbildung, Universitäten) durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Forschungen fliessen in die Lehre sowie die Schulen und weitere Bildungsinstitutionen zurück.
Die Forschungstätigkeiten der Professuren dienen ebenfalls dazu, das eigene wissenschaftliche Personal weiterzuqualifizieren. Neben der kontinuierlichen Lektüre und Beobachtung der wissenschaftlichen Entwicklungen im eigenen Fachgebiet werden durch die Forschungstätigkeiten - in Zusammenarbeit mit der Universität Basel - Qualifikationsarbeiten (Masterarbeiten, Promotionen, Habilitationen) gefördert.
Angaben zu den Forschungstätigkeiten der einzelnen Professuren finden sich auf den jeweiligen Sites der Professuren.

