topbild
You are here: isek → Professuren → Allgemeine und Historische Pädagogik → Forschungsprojekte
Artikelaktionen

Forschungsprojekte

„Die Deutsche Schule“ im Nationalsozialismus

Das von der Max-Traeger-Stiftung geförderte Projekt untersucht aus bildungshistorischer Perspektive die NS-Phase der traditionsreichen schulpädagogischen Zeitschrift „Die Deutsche Schule“ (DDS). Im Zentrum der Forschungsarbeit steht die Frage, ob die DDS – auch als kurzzeitig offizielles Organ des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (NSLB) – eine Vorreiterin hinsichtlich der Konstruktion und Verbreitung von pädagogischen NS-Ideologemen war. Zentrale Fragestellungen beziehen sich auf die Analyse des Inhalts, des Autorenspiegels, der vorherrschenden Semantik und des Schriftleiterhandelns. Bisher ist weitgehend ungeklärt, ob im Vergleich zur Zeit der Weimarer Republik im Pressewirken der DDS unter dem NS-Regime die Kontinuitäts- oder Diskontinuitätsmomente überwogen. Besondere Aufmerksamkeit kommt u.a. einem Vergleich mit schweizerischen Volksschulzeitschriften zu. Diesbezüglich wird geklärt, ob es zwischen volksschulpädagogischen Zeitschriften der beiden unterschiedlichen Gesellschafts- und Kultursysteme einen Transfer völkischer Argumentationsbestände gab.

Drittmittelprojekt von 2007-2008. Förderung (Max-Traeger-Stiftung): 2 geprüfte studentische Mitarbeitende, Projektleitung und –koordination, Sachmittel, Reisen.

Projektleitung: Andreas Hoffmann-Ocon

Projektmitarbeitende:  Dominique Oesch (Universität Zürich / PH FHNW), Michael Bruder (PH FHNW)

Im Kontext dieses Projekts entstandene Veröffentlichungen:

Hoffmann-Ocon, Andreas 2008: In Vorbereitung: «Die Deutsche Schule» – 100 Jahrgänge im Spannungsfeld von Bildungspolitik, Wissenschaft, Gesellschaft und pädagogischer Praxis. Erscheint in: Die Deutsche Schule.

Hoffmann-Ocon, Andreas 2008: «Die Deutsche Schule" im Nationalsozialismus. Ein dunkles Kapitel wird beleuchtet, in: Die Deutsche Schule, 100. Jg., Heft 2, 190-205.

«Die kaufmännische Ausbildung in der Schweiz - ihre Ausdifferenzierung und Hierarchisierung“

Das Projekt bearbeitet in einem Teil I den Zeitraum 1880 bis 1950 und in einem Teil II die Zeit von 1950 bis 2000. Es rekonstruiert die entstehenden kaufmännischen-betriebswirtschaftlichen Bildungsmöglichkeiten auf der Sekundarstufe II und im tertiären Bildungsbereich als institutionellen Differenzierungsprozess.
Dieses Projekt der FHNW mit Drittmitteln des SNF  ist am Institut Forschung und Entwicklung an der PH FHNW angesiedelt und hat eine Laufzeit von vier Jahren (2006 – 2010).
Projektteam: Martina Späni (Projektleitung) und Lucien Criblez, Susanne Burren, Peter Metz, Carmen Pirovano Kohler und Frédéric Voisard

Informationen für:
Direkt zu
Suchportlet
Events
Übersicht Events