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Studienziel: Bachelor Logopädie

Das Bachelor-Studium in Logopädie befähigt, in den unterschiedlichen logopädischen Tätigkeitsfeldern und in allen Altersbereichen als Expertin oder Experte der Therapie und Pädagogik im Bereich der Sprache und Kommunikation tätig zu sein.

Im Gegenstandsbereich von Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken werden auf dem Hintergrund eines biopsychosozialen Modells von Entwicklungs-, Sozialisations- und Lernprozessen Kompetenzen in folgenden Bereichen erworben:

  • Gestaltung von sprach- und kommunikationsfördernden Lernbedingungen und Prävention von Störungen im Bereich der Sprache und Kommunikation
  • Planung und Durchführung von Diagnoseprozessen und Anwendung von diagnostischen Instrumenten
  • Entwicklung, Planung und Durchführung pädagogischer und therapeutischer Massnahmen
  • Beratung von Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen

  • Kooperation und interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Evaluation und Qualitätsentwicklung logopädischer Massnahmen

Das Studium befähigt innovativ zu arbeiten, präventive Massnahmen zu initiieren, entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, lernprozessbezogene und handlungsorientierte diagnostische Verfahren anzuwenden und die Ergebnisse professionell umzusetzen sowie mit Dritten kooperativ und lösungsorientiert zusammen zu arbeiten. Das erfolgreich abgeschlossene Studium berechtigt zur Ausübung logopädischer Tätigkeiten und gewährt somit das Erlangen der Fähigkeit, Menschen jeden Alters in ihren Sprach- und Kommunikationskompetenzen zu unterstützen und eine Benachteiligung, die aufgrund einer Sprach-, Sprech-, Stimm- und/oder Schluckstörung erwachsen könnte, im privaten, sozialen, schulischen und beruflichen Lebensbereich zu verhindern oder zu vermindern. In ihrem Denken und Handeln orientieren sich ausgebildete Logopädinnen und Logopäden an umwelt- und ressourcenorientierten psycho-sozialen Ansätzen und berücksichtigen dabei namentlich die Kategorien des Geschlechts, der Herkunft und der Behinderung als grundlegende Momente einer Therapie und Pädagogik der Vielfalt über die gesamte Lebensspanne vom Säuglings- bis ins Betagtenalter.


Befähigung gemäss EDK-Anerkennungsreglement


Das Studium befähigt, gemäss Art. 3 des entsprechenden EDK-Anerkennungsreglementes die Diplomierten zur

  • zur Abklärung und Diagnose von Sprach- und Kommunikationsstörungen
  • zur Planung, Durchführung und Auswertung von Förder- und 
Therapiemassnahmen bei Störungen der Kommunikation, der Stimme, des Schluckens, des Sprechens, der Sprache und der Schriftsprache.
  • zur Erstellung fachlich fundierter Berichte und Gutachten unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen
  • zur beratenden Tätigkeit hinsichtlich fachspezifischer Problemstellungen
  • zur Mitarbeit an der Entwicklung und Realisation von Forschungsprojekten
  • zur interdisziplinären Zusammenarbeit, zur Teamarbeit sowie zur Zusammenarbeit mit Behörden
  • zur Tätigkeit sowohl im pädagogisch-therapeutischen als auch im medizinisch-therapeutischen Bereich
  • zum Einbezug des familiären und sozialen Umfelds und
  • zur Evaluation ihrer Arbeit sowie zur Planung der eigenen 
Weiter- und Zusatzausbildung

Arbeitsmaterial für Logopädie: Sprachrolle, Frosch, Arbeitsblatt

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