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Berufspraktische Ausbildung im Studium Sonderpädagogik

Die Berufspraktischen Studien umfassen spezifische berufsbezogene Erfahrungs- und Lernanlässe im Praxisfeld, in denen das Einüben und Erproben berufspezifischer Handlungskompetenzen (Know-how) sowie das theoriegeleitete Sprechen und Nachdenken über die Praxis (Knowing-why) zur Geltung kommen.

Informationen zur Konzeption der Berufspraktische Studien Sonderpädagogik


Die Module im Bereich Berufspraktische Studien

Sonderpädagogisches Praxisfeld
Die Studierenden gewinnen in ihrem ersten Studiensemester im Modul 'Sonderpädagogisches Praxisfeld'  einen Überblick über die unterschiedlichen Kontexte sonderpädagogischen Handelns.

Praktika im Berufsfeld
Praktika sind begleitete Lehrveranstaltungen, in denen Studierende mit Kindern und Jugendlichen, einer Lerngruppe oder einer Klasse arbeiten oder mit anderen Fachpersonen, Eltern oder Dritten zusammenarbeiten.

Die Praktika weisen in den drei Praxisphasen (Praktikum + Reflexionsseminar) unterschiedliche thematische Schwerpunkte auf:

  • Praxisphase 1: Kind-Umfeld-Interaktionen und ihre Beobachtung
  • Praxisphase 2: Planung und Gestaltung von Bildungs- und Lernprozessen
  • Praxisphase 3: Mitarbeit und Zusammenarbeit in komplexen Systemen.

Studierende, die während des Studiums in einer sonderpädagogischen Funktion berufstätig (mind. 30%-Pensum) sind, können Praktika teilweise in Form eines Praxiscoachings am eigenen Arbeitsplatz leisten.

Reflexionsseminare
Die Reflexionsseminare sind an das Praktikum der jeweiligen Praxisphase gekoppelt. Sie werden als Fallwerkstätten organisiert, in denen Situationen und Fallbeispiele aus der Praxis reflektiert, Aufgaben forschenden Lernens geplant und ausgewertet und relevante theoretische Bezüge herausgearbeitet, Lernarrangements und Unterrichtsreihen systematisch konstruiert und evaluiert sowie die Ebenen der Wissenschaft und Praxis bewusst verknüpft und integriert werden.

Mentorat
Professionelles Lernen ist wesentlich ein individueller Entwicklungsprozess, der in der Ausbildung zwar angeleitet und vorstrukturiert, aber selbständig gesteuert und vollzogen werden muss.

Der Mentor oder die Mentorin begleitet und unterstützt diesen Entwicklungsprozess im Verlauf der Ausbildung, indem er oder sie mit den betreuten Studierenden diesen Prozess reflektiert und persönliche Entwicklungsziele definiert und auswertet.

Aufgereihte Ordner mit Planungsunterlagen

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