Studienverlauf
In den ersten beiden Semestern findet in den Berufspraktischen Studien die Berufseignungsabklärung statt. Dabei geht es darum, Grunderfordernisse des Lehrberufs, die primär nicht im Studium erworben werden können, wie Kommunikationsfähigkeit und soziales Verhalten, bei den Studierenden zu überprüfen.
Im ersten Studienjahr finden in vielen Studienbereichen zudem Grundvorlesungen statt, die mit Vertiefungsseminaren gekoppelt sind. Im zweiten bis fünften Semester werden in den Erziehungswissenschaften und den Fachdidaktiken die zentralen Kompetenzen auf der Ebene der Einzelförderung des Kindes, auf der Ebene der Klassenführung wie auch auf der Ebene der Schule, zum Beispiel mit klassenübergreifenden Projektwochen, erworben und in den Berufspraktischen Studien reflektiert.
In den Berufspraktischen Studien werden die Studierenden von einer Mentorin oder einem Mentor in einer Gruppe begleitet. In Reflexionsseminaren wird das eigene berufliche Handeln in den Praktika in Bezug auf die Theorienutzung und die Theorieadäquatheit überprüft, und es werden gemeinsam Schlussfolgerungen für das weitere Studium gezogen.
Am Ende des Studiums wird in der «Didaktik des transversalen Unterrichtens» die Verknüpfung des fächerübergreifenden Lehrens und Lernens mit der individuellen Förderung der Grundfähigkeiten und -fertigkeiten des Kindes geübt.
Im Verlaufe des Studiums schreiben die Studierenden fünf Proseminar- oder Seminararbeiten im Sinne von Leistungsnachweisen. Zusammen mit den drei Forschungsseminaren bereiten diese Arbeiten auf das wissenschaftsorientierte Schreiben über eine für die Vorschul- und Primarunterstufe relevante Fragestellung im Rahmen der Bachelor-Thesis vor.

