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    Vermittlung der Künste – Médiation des Arts

    Der MAS «Vermittlung der Künste/Médiation des Arts» richtet sich an Kunstschaffende, Mitarbeitende von Kulturinstitutionen und Lehrpersonen, die eine fundierte, auf die Vernetzung der Sparten ausgerichtete Kunst- und Kulturvermittlung anstreben. Neu arbeitet der MAS «Vermittlung der Künste» mit prominenten Kulturanbietenden zusammen. Diese Kooperation mit Kulturinstitutionen aller Sparten ermöglicht Ihnen, praktische und theoretische Kompetenzen als Kulturvermittlerin und Kulturvermittler in einem Stage zu erwerben.

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    Detailinformationen zu «Vermittlung der Künste – Médiation des Arts»

    Ausführliche Informationen zu diesem Lehrgang (PDF)

    Leitung Leistungsnachweise
    Abschluss Anmeldetermin
    Kooperation Studienbeginn
    Aufbau Dauer
    Dozierende Daten
    Adressatinnen Ort
    Zulassungsbedingungen Kosten
    Arbeitsaufwand Administration

    Leitung

      Prof. Franco Supino, Autor, Dozent für Sprache und Kulturvermittlung, PH FHNW

    Beratung

    Franco Supino
    T +41 32 628 67 11
     

    Sibylle Omlin, Direktorin, ECAV

     

    Georges Pfründer, Leiter Professur für Kulturvermittlung und Theaterpädagogik, PH FHNW

    Ergänzende Beschreibung

    Sie bewegen sich in verschiedenen Kunstsparten, lernen transdisziplinäre Projekte kennen und erlangen spezifische pädagogische Vermittlungskompetenzen. Sie sind in der Lage, ästhetische und vermittelnde Erfahrungen zu sammeln, Kunstwerke verschiedenster Art einzuordnen, zu deuten sowie Erkenntnisse für eine sinnvolle spartenübergreifende künstlerische und vermittelnde Tätigkeit abzuleiten. Das Ziel der Weiterbildung ist es, auf das jeweilige Publikum, die Kulturinstitution sowie das Werk abgestimmte Angebote zu schaffen.

    Die Berücksichtigung verschiedener künstlerischer Disziplinen in der Ausbildung trägt den aktuellen interdisziplinären Tendenzen in der Kultur Rechnung und ermöglicht eine breite Wahrnehmung und Reflexion dessen, was unter Kultur im engeren Sinne verstanden wird. Das multilinguale Studienangebot setzt zudem auf die Vermittlung zwischen den verschiedenen Kunstszenen der Schweiz.

    Abschluss

    • Master of Advanced Studies «Vermittlung der Künste» der Pädagogischen Hochschule FHNW, 60 ECTS-Punkte

    Kooperation

    • Ecole Cantonale d'Art du Valais ECAV, Sierre
    • Association MAXXX, Sierre
    • Theaterfestival Auawirleben, Bern
    • Belluard Festival, Fribourg
    • Centre d'Art contemporain, Yverdon-les-Bains
    • Circuit Centre d'art contemporain, Lausanne
    • CMA–Petithéâtre, Sion
    • Fachstelle Kulturvermittlung, Kanton Aargau
    • Erziehungsdirektion Programm Bildung und Kultur, Kanton Bern
    • Fabrikpalast, Aarau
    • Figura Theaterfestival, Baden
    • Fri Art Kunsthalle, Freiburg
    • Historisches Museum, Luzern
    • Kinokultur in der Schule, Solothurn
    • Künstlerhaus S11, Solothurn
    • Le Manoir de la ville, Martigny
    • Les Urbaines, Lausanne
    • LISTE Art Fair, Basel
    • Menuhin Festival, Gstaad
    • Musikdorf, Ernen
    • Beratungsstelle Theaterpädagogik PH FHNW
    • Solothurner Literaturtage
    • Stapferhaus, Lenzburg
    • Théâtre du Crochetan, Monthey
    • Verein Zeughaus Kultur, Brig

    Aufbau

    Grundlagen der Künste

    • Kultur und Gesellschaft: ästhetische, ethische, philosophische Ansätze
    • Kultur und Gesellschaft: Theorien über Künste
    • Projekte der Künste von der Moderne bis zur Gegenwart
    • Fokus: Kunst und Gegenwart
    • Positionen im aktuellen Kulturdiskurs

    Theorie: Vermittlung der Künste

    • Vermittlung der Künste, Allgemeine Didaktik und Methodik in ein- und mehrsprachigem Kontext
    • Vermittlung von zeitbasierten Formaten (Musik, Lesung, Theater) auf der Bühne, off spaces
    • Das Format einer Ausstellung vermitteln/kuratieren in Ausstellungsinstitutionen
    • Vermittlung von hybriden Formen (Neue Medien, Performance)
    • Vermittlung von interdisziplinären Projekten

    Praxis der Künste

    • Stage beim Praxispartner
    • Reflexionsseminare
    • Projekte planen, konzipieren und umsetzen

    Instrumente in der Vermittlung der Künste

    • Portfoliomanagement
    • Erwachsenenbildung: aktueller Überblick über hilfreiche Tools
    • Reflexionen über das Publikum
    • Projektmanagement
    • Fundraising, Finanzierung
    • Kulturorganisationen, Kulturpolitik
    • Rechtsfragen im Kulturbereich

    Masterthesis

    • Masterthesis verfassen
    • Präsentation und Diskussion der Arbeit

    Die Module werden in Form von Seminaren, Exkursionen, Lerngruppen und von E-Learning angeboten. Das Selbststudium nimmt dabei einen wichtigen Platz ein.

    Dozierende

    • Madeleine Amsler, Kuratorin
    • Raphaël Brunner, Kunsttheoretiker, Dozent Schwerpunkt Linguistik, Ästhetik und Kunstphilosophie, HEA-ECAV
    • Franziska Dürr Reinhard, Kultur- und Kunstvermittlerin
    • Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur, ERZ Bern
    • Federica Martini, Kuratorin und Verantwortliche MAPS, ECAV
    • Georges Pfründer, Leiter Professur für Kulturvermittlung und Theaterpädagogik, PH FHNW
    • Michèle Pralong, Dramaturgin/Szenographin
    • Andrea F.G. Raschèr, Dr., Lehrbeauftragter für Kunstpolitik und Kulturrecht, PH FHNW
    • Mark Roth, Dozent für Theaterpädagogik, PH FHNW
    • Nadine Schneider, Leiterin Forum Schlossplatz Aarau
    • Franco Supino, Prof., Autor, Dozent für Sprache und Kulturvermittlung, PH FHNW
    • Monika Tschopp, Dozentin für Erwachsenendidaktik und Organisationsentwicklung, PH FHNW
    • Francesco Walter, Kulturmanager, Leiter Musikfestival Musikdorf Ernen
    • Isabel Zürcher, Kunstwissenschaftlerin

    Adressatinnen

    • Lehrpersonen aller Stufen
    • Kunstschaffende
    • Mitarbeitende von kulturellen Institutionen mit einem Hochschulabschluss
    • Interessierte mit einem (Fach-)Hochschulabschluss oder mit einer gleichwertigen Ausbildung und Berufserfahrung

    Zulassungsbedingungen

    Zum Weiterbildungsmaster wird zugelassen, wer über einen Abschluss einer Hochschule, einer höheren Fachschule oder über eine vergleichbare Qualifikation verfügt bzw. eine langjährige kulturelle Vermittlungstätigkeit oder eine eigene professionelle künstlerische Arbeit vorweisen kann. Der Nachweis von einschlägiger Berufspraxis muss erbracht werden.

    Anerkennung von Vorleistungen sur Dossier sind möglich.

    Kandidatinnen und Kandidaten beherrschen entweder Deutsch oder Französisch aktiv und die jeweils andere Sprache passiv.

    Nach erfolgter definitiver Anmeldung nimmt die Lehrgangsleitung Kontakt auf, vereinbart den Termin des Aufnahmegesprächs und informiert über die einzureichenden Unterlagen.

    Über die Aufnahme im Einzelfall entscheidet die Leitung aufgrund des Aufnahmegesprächs.

    Arbeitsformen

    • Seminare: Ein- oder mehrtägige inhaltliche Auseinandersetzung in Begleitung von Dozierenden mit Vorlesungen, Präsentationen und Workshops. Wesentlich sind dabei die Diskussion und die gemeinsame Reflexion.
    • Exkursionen: Gemeinsamer Besuch und Reflexion kultureller Anlässe und Organisationen, Atelier- und Studiobesuche.
    • Selbststudium: Aneignung von theoretischen Grundlagen und Vertiefung der erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
    • Portfolio: Dokumentation des eigenen individuellen Lernprozesses.
    • E-Learning: Nutzung einer interaktiven Internetplattform für den Austausch und das Selbststudium; Lerngruppen: Übungsfeld für praktische Aufgaben und Diskussionsplattform.
    • Lernkontrollen: Neben den Semesterqualifikationen haben die Studierenden laufend Gelegenheit, ihren Lernfortschritt zu überprüfen.
    • Stage und Vermittlungsprojekt bei Kooperationspartnern: Kooperation mit anerkannten Kulturakteuren der verschiedensten Sparten, bei denen die Absolventinnen und Absolventen des MAS «Vermittlung der Künste/Médiation des Arts» das berufspraktische Umfeld der Kunstvermittlung kennenlernen, erproben und mit einem auf den Praxispartner zugeschnittenen Vermittlungsprojekt erweitern.

    Arbeitsaufwand

    Total 1800 Stunden (60 ECTS-Punkte):

    • 720 Stunden Kontaktstudium
    • 720 Stunden Selbststudium
    • 360 Stunden Diplomprojekt

    Leistungsnachweise

    Die Studierenden erbringen in jedem Modul einen Leistungsnachweis. Das Studium wird mit einem Diplomprojekt abgeschlossen.

    Organisatorisches

    Anmeldetermin

    29. Februar 2016

    Studienbeginn

    15. September 2016

    Dauer

    5 Semester à durchschnittlich 8 Präsenztage + 5 Tage pro Semester im Stage

    Daten

    Siehe Modulplan im Flyer (PDF)

    Ort(e)

    Sierre; Solothurn; Besuche von Kulturinstitutionen in der Deutschschweiz und Romandie

    Kosten

    • CHF 25000.–
    • Lehrpersonen und institutionelle Mitarbeitende mit Anstellung im Kanton Solothurn: CHF 23100.–
    • Die Spesen gehen zu Lasten der Teilnehmenden.

    Kontakt

    Fachhochschule Nordwestschweiz
    Pädagogische Hochschule
    Institut Weiterbildung und Beratung
    Obere Sternengasse 7
    4502 Solothurn

    Beratung

    Franco Supino
    T +41 32 628 67 11

    Administration

    Sabine Jörg
    T +41 32 628 66 67

    Informationen für:
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