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Hans Aebli Anerkennungspreis Medienmitteilung - 01.07.2009

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Vom 29. Juni bis 1. Juli 2009 findet an der Universität Zürich der Jahreskongress 2009 der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) und der Schweizerischen Gesellschaft für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (SGL) statt. Während dreier Tage informieren sich über 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in über 150 wissenschaftlichen Beiträgen über den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand in ihrer Domäne. Am Kongress ebenfalls vertreten sein werden zahlreiche Pädagogik-Studierende der Universität Zürich und diverser pädagogischen Fachhochschulen.

Abgeschlossen wird der Kongress am 1. Juli 2009 mit der dritten Verleihung des Anerkennungspreises der Aebli Näf Stiftung zur Förderung der Lehrerbildung in der Schweiz und mit der anschliessenden Hans Aebli Vorlesung.

Der Hans Aebli Anerkennungspreis wird für herausragende Leistungen in der schweizerischen Lehrerbildung verliehen. Er geht ex aequo an Prof. Dr. Andrea Bertschi-Kaufmann, Pädagogische Hochschule (PH) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), und an Prof. Dr. Bernard Schneuwly, Universität Genf. Andrea Bertschi-Kaufmann ist Professorin für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik sowie Leiterin des Instituts für Forschung und Entwicklung der PH FHNW in Aarau. Bernard Schneuwly ist ordentlicher Professor für die Didaktik der Sprachen und Dekan der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Genf. Die Ehrung erfolgt

  • für Andrea Bertschi-Kaufmann „in Anerkennung ihrer wegweisenden sprachdidaktischen Forschung, im Besonderen in den Bereichen Lesen und Literalität, sowie ihrer beispielhaften Verbindung von wissenschaftlicher und beruflich-praktischer Tätigkeit zu Gunsten der schweizerischen und der internationalen Lehrerinnen- und Lehrerbildung“,

  • für Bernard Schneuwly «en reconnaissance de son engagement remarquable pour une formation scientifique universitaire des enseignants et pour sa contribution scientifique rermarqué dans le domaine de la didactique des langues en général, et de l’ enseignement basé sur les genres textuels en particulier».

Die mit je 10'000 Franken dotierten Preise werden von Verena Aebli Näf, Präsidentin des Stiftungsrates, übergeben.

Die Aebli Näf Stiftung (www.ans.ch) verdankt ihr Entstehen dem zuletzt an der Universität Bern tätigen und 1990 in Burgdorf verstorbenen Pädagogischen Psychologen Hans Aebli, seiner Ehefrau Verena Aebli-Näf und deren Familie. Die gesamtschweizerisch tätige Stiftung fördert in erster Linie die wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung der Ausbildner/innen in der Lehrerbildung. Konkret leistet die Stiftung folgende Unterstützung: Erstens erhalten Dozierende und vergleichbare Personen, die sich für neue Aufgaben in der Lehrerbildung qualifizieren, finanzielle Beiträge. Zweitens werden wissenschaftliche Veranstaltungen wie beispielsweise der Jahreskongress 2009 von SGBF / SGL unterstützt. Drittens vergibt die Stiftung Stipendien für Forschungs- und Studien-Aufenthalte an verschiedenen didaktischen Kompetenzzentren, vorzugsweise im Ausland. Und viertens wird periodisch der Anerkennungspreis verliehen, am 1. Juli 2009 nach 1999 und 2004 zum dritten Mal.

Die ebenfalls periodisch durchgeführte Hans Aebli Vorlesung wird jeweils von einem herausragenden Wissenschaftler gehalten, dieses Mal von Prof. Dr. Manfred Prenzel, Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel, das u.a. an der Durchführung von PISA in Deutschland massgeblich beteiligt war. Prenzel, der auch Gründungsrektor der "School of Education" an der Technischen Universität München ist, referiert zum Thema «Von der Unterrichtsforschung zur Exzellenz in der Lehrerbildung».

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