Change trifft Teams - Die Changetagung — Macht und Status in Gruppen und Organisationen
Lust auf Macht statt Frust durch Ohnmacht“, „Wie Reiche denken und lenken“ oder „Mit Wissen Macht enträtseln“ waren drei von 22 Workshops, die bei der dritten Tagung „Change trifft Teams“ in Basel angeboten wurden. Die zweitägige Veranstaltung der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz richtete sich an Menschen, die im Team arbeiten, es führen oder erforschen. Der Machtbegriff löst bei den meisten Menschen negative Assoziationen aus. Dabei bündelt er ursprünglich das Zusammentreffen von Können, Vermögen und Einflussnahme. Aber immer schwingt mit, dass Machtinhaber ihre Position ausnutzen. Ist es wahr, dass man Macht nur auf Kosten anderer gewinnen kann? Ist der autoritäre Stil von Macht schlecht und stark, der transparente gut und schwach? Solche Fragen sind im Team-Alltag oft niemandem bewusst und doch prägen und bewegen sie die Arbeitskultur. Die Geschwindigkeit der Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft wird immer rasanter. Eine Reform jagt die nächste. Die Menschen erleben sich als getrieben, ihre Einflussnahme schwindet. Ohnmacht greift um sich. Doch wie es nach Watzlawick nicht möglich ist nicht zu kommunizieren, können wir auch nicht keinen Einfluss in einem vorhandenen System nehmen. Die Change-Tagung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW wollte Antworten finden auf Fragen wie „Macht Macht einsam?“, „Gibt es typische weibliche und männliche Machtspiele?“, „Bringt uns Konkurrenz weiter als Kooperation und Empathie?“ oder „Welche Kommunikations-Kultur gilt es in Gruppen und Organisationen zu pflegen?“
| Forschungsteam | |
| Projekttyp | Weiterbildung Dritte |
| Status | abgeschlossen |
| Dauer | 19.01.2012 bis 20.01.2012 |
| Schlagwörter | Change — Gruppen — Macht — Organisationen — Status |
| Kontaktperson |
Olaf Geramanis Prof. Dr. phil.
(Persönliches Profil)
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