Familie-Schule-Beruf (FASE B): Zürcher Ergänzungsstudie Berufsbildung

Die praktische Ausbildung im Betrieb zusammen mit dem Unterricht in der Berufsfachschule gelten als gute Vorbereitung auf den Stellenmarkt und die berufliche Tätigkeit. Die duale Ausbildungskonstruktion geniesst entsprechend hohes Ansehen in der Schweiz. Im Zentrum dieser Studie wurden die übergeordneten Fragen bearbeitet, wie effektiv Lernende in der dualen Berufsbildung ausgebildet werden, und wie sie auf den Übergang ins Erwerbsleben (zweite Schwelle) vorbereitet werden. Dabeiwar unklar, wie das Engagement der Eltern die berufliche Ausbildung und den Übergang ins Erwerbsleben unterstützen kann. Wir vermuteten, dass Merkmale der einzelnen Lernenden wie die schulischen Leistungen, überfachliche und soziale Kompetenzen, Selbstkonzepte und Motivation für den Ausbildungserfolg wesentlich sind. In Ergänzung zum laufenden Forschungsprojekt Familie-Schule-Beruf (FASE B) wurde im Jahr 2006 eine Ergänzungsstudie Berufsbildung im Kanton Zürich gestartet. Rund 650 Lernende aus zehn Berufslehren (Automonteur/Automonteuse, Coiffeur/Coiffeuse, Dentalssistent/-in, Detailhandelsangestellte/Detailhandelsangestellter, Fachangestellte/Fachangestellter Gesundheit, Gärnter/-in, Koch/Köchin, Montageelektriker/-in, Pharmaassistant/-in, Sanitärmonteur/Sanitärmonteuse) wurden vom zweiten Lehrjahr bis nach Eintritt in ihre berufliche Tätigkeit insgesamt dreimal in Jahresabständen kontaktiert.

Projektpartner Bildungsdirektion Zürich
University of Michigan, USA, Ann Arbor
Forschungsteam
Markus Neuenschwander Prof. Dr.
Michelle-Schenk Gerber
Benno Rottermann lic. phil.
Projekttyp angewandte Forschung
Status abgeschlossen
Dauer 01.09.2008 bis 31.12.2010
Kontaktperson
Markus Neuenschwander Prof. Dr. (Persönliches Profil)
Organisatorischer Bereich