Nationale Option von PISA 2006: Familie und Schulerfolg

Seit den 1960er-Jahren wurde in der internationalen Bildungsforschung immer wieder gezeigt, dass die Eltern einen Einfluss auf die Schülerleistungen ausüben. Die Ergebnisse von PISA 2000 belegen, dass der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft der Eltern und den Leistungen der Schülerinnen und Schüler in der Schweiz besonders eng ist, enger als in den USA. Konsequenterweise nahm die Erhebung von PISA 2006 Fragen zum Erziehungsstil auf. Ergänzend dazu dürften Einstellungen von Eltern, vor allem ihre Bildungserwartungen und -werte, für die schulischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern eine zentrale Rolle spielen. Im Rahmen einer nationalen Option des Schweizer PISA-Konsortiums ergab sich die Möglichkeit – kofinanziert von der Pädagogischen Hochschule Bern – Bildungserwartungen und -werte von Eltern zu erfassen. Wir wollten herausfinden, wie Elterneinstellungen hohe Leistungen der Jugendlichen in den Naturwissenschaften fördern können. Die Ergebnisse sollen Hinweise geben, wie Schulen und Familien in verschiedenen sozialen Schichten und geografischen Regionen zur Entwicklung von schulischen Kompetenzen beitragen.

Projektpartner Bundesamt für Statistik (BfS)
Nationales PISA-Konsortium
Pädagogische Hochschule Bern
Forschungsteam
Markus Neuenschwander Prof. Dr.
Benno Rottermann
Projekttyp angewandte Forschung
Status abgeschlossen
Dauer 01.11.2004 bis 30.06.2011
Kontaktperson
Markus Neuenschwander Prof. Dr. (Persönliches Profil)
Organisatorischer Bereich