'Wohnen für Alle' in der Stadt Basel — Einschätzungen, Strategien und Empfehlungen aus unterschiedlichen Akteursperspektiven
Als Gentrifizierung wird weitläufig ein sozialer Umstrukturierungsprozess eines Stadtteils beschrieben: Der Zuzug neuer (und oftmals im sozialen Status höherer) Bewohnerinnen und Bewohner bewirkt eine „Aufwertung“ des Wohnumfeldes und damit verbunden eine Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung. Im Rahmen der Studie wurde herausgearbeitet, inwiefern es nach Meinung verschiedener Fachpersonen in der Stadt Basel zu Prozessen der Verdrängung und Gentrifizierung kommt, welchen sozialpolitischen Stellenwert diese haben und wo ein Handlungsbedarf in diesem Zusammenhang geortet wird. Durch die Interviews mit 14 Personen aus Verwaltung, Wissenschaft, Interessengruppen und Privatwirtschaft wurde deutlich, dass die Gestaltung einer "Politik des städtischen (Wohn)Raums" auch in Basel ein brisantes Thema ist – bei dem sich die Argumentationspositionen zwischen „Verdrängung ist politisch gewollt“ bis hin zu „Verdrängung gehört zum Wesen der Stadt“ bewegen. Insgesamt kann festgehalten werden, dass es eine Pluralität von (Wohn‐)Bedürfnissen gibt und die Stadt sich – wenn sie diese anerkennt – mit dem Anspruch konfrontiert sieht, die verschiedenen Bedürfnisse von Gruppen (Kinder, Jugendliche, Familien, Singles, Yuppies, Alternative, Studierende, Betagte usw. ) bei der Planung und Steuerung der weiteren Entwicklung der Stadt noch stärker zu berücksichtigen.
| Finanzierung | Christoph Merian Stiftung |
| Auftraggeberschaft |
Christoph Merian Stiftung
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| Forschungsteam | |
| Projekttyp | angewandte Forschung |
| Status | abgeschlossen |
| Dauer | 01.04.2010 bis 31.12.2010 |
| Schlagwörter | Quartierentwicklung — Wohnen — Gentrification |
| Kontaktperson |
Patrick Oehler M.A.
(Persönliches Profil)
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| Organisatorischer Bereich |
