Verknüpfung mit Forschung und Entwicklung
Die Soziale Arbeit wird sich in den nächsten Jahrzehnten ausdifferenzieren. Es werden spezialisierte Handlungs- und Forschungszusammenhänge entstehen, in denen die Theoriebildung und die Professionalisierung vorangetrieben werden müssen. Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW hat sich aus diesem Grund für ein in der Schweiz einzigartiges Organisationsmodell entschieden: Die Hochschulinstitute sind entlang zentraler Themen und Handlungsfelder in der Sozialen Arbeit gebildet (siehe Eingangskapitel) und nicht, wie dies sonst üblich ist, entlang der Bereiche Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Dienstleistung. Diese Organisation ist die strukturelle Antwort auf die künftige Ausdifferenzierung der Sozialen Arbeit und die für eine gute Ausbildung und professionelle Handlungspraxis unumgängliche enge Verzahnung zwischen Lehre und Forschung.
Das Master-Studium ist mit den thematischen Instituten der Hochschule gezielt und systematisch verflochten und eröffnet den Studierenden nebst der generalistischen Kompetenzentwicklung eine handlungsfeldspezifisch ausgerichtete individuelle Profilbildung in den thematischen Instituten (beispielsweise im Rahmen der Master Thesis, der Forschungswerkstatt oder des Projektpraktikums).

