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    Dienstleistung

    Die Dienstleistungen des Instituts Professionsforschung und kooperative Wissensbildung gruppieren sich um die Begriffe „Evaluation“, „Evidence Based Social Work“ und „kooperative Wissensbildung“. Neben den klassischen Fachberatungen wollen wir die im Institut vorhandene Forschungskompetenz für die Praxisentwicklung nutzbar machen. Diese kann vor allem in der Form von Bedarfsabklärungen , Evaluationsprojekten und den in letzter Zeit unter dem Label „Evidence Based Practice“ bekannt gewordenen Wirkungsforschungen von der Praxis in Anspruch genommen werden.

    Auf der Grundlage des Erkenntnisstandes über Wissensproduktion und Wissensverwendung wollen wir mit unseren Dienstleistungen die Möglichkeiten der „Sozialen Innovation“ darüber hinaus steigern. Wir gehen dabei davon aus, dass in der Praxis der Sozialen Arbeit bereits viel Wissen vorhanden ist. Dieses Praxiswissen wollen wir mit unseren Dienstleistungen anreichern. Dies, indem wir das Wissen, das wir aus Wirkungsforschungen, Evaluationen oder beispielsweise Forschungen über Fallverläufe gewinnen, nicht einfach nur in Form eines Berichts zur Verfügung stellen, sondern mit dem in der Praxis vorhandenen Wissen kooperativ zur Entwicklung neuer Ansätze, Verfahren oder Methoden verschränken. „Kooperative Wissensbildung“ heisst in diesem Sinne, die Reflexivität der Praxis auf unmittelbar im Praxiskontext erzeugtes wissenschaftliches Wissen zu beziehen. Mit dieser methodisch inszenierten Perspektivenverschränkung von Wissenschaft und Praxis wird es möglich, komplexere und damit tendenziell angemessenere, wirksamere Problemlösungen zu entwickeln, die unmittelbar angewendet werden können.

    Im Institut Professionsforschung und kooperative Wissensbildung ist daher ein Programm der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW angesiedelt, das wir „Evidence Based Intervention Development“ genannt haben. Im Zentrum dieses Programms zur „evidenzbasierten Praxisentwicklung“ steht die Anwendung des von uns konzipierten „Praxis-Optimierungs-Zyklus'“, eines Verfahrens für die Entwicklung nachhaltiger, innovativer und wissensbasierter Interventionskonzepte. In diesem „Praxis-Optimierungs-Zyklus“ werden ausgehend von einem definierten und in der Forschung rückgebundenen Optimierungs- oder Innovationsbedarf alternative Handlungsvollzüge, Techniken, Instrumente oder Verfahren kooperativ, das heisst unter Einbezug wissenschaftlichen Wissens und Praxiswissens entwickelt, getestet, auf ihre Wirksamkeit untersucht und gegebenenfalls implementiert.

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