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Innovative Projekte in Quartieren im Dreiländereck

Zusammenarbeit länderübergreifend bei Problemen in der Sozialen Stadtentwicklung

Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW sucht gemeinsam mit Quartieren in Basel, Pratteln und Suhr den Austausch mit Frankreich und Deutschland. Die Zusammenarbeit hat zum Ziel, gute Lösungen zu ähnlichen Problemen in der Sozialen Stadtentwicklung länderübergreifend auszutauschen und so voneinander zu profitieren.

Das Institut für Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW hat gemeinsam mit den Partnerhochschulen KH in Freiburg im Breisgau und ESTES in Strassburg ein Projekt zum Thema Soziale Stadtentwicklung auf den Weg gebracht. Das Projekt hat zum Ziel, in den nächsten drei Jahren den Austausch zwischen teils benachteiligten Quartieren in den drei Ländern und der dort stattfindenden Sozialen Stadtentwicklung und Sozialen Arbeit zu fördern.

Gefördert wird das Projekt durch die Schweizerische Eidgenossenschaft im Rahmen der neuen Regionalpolitik und durch die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau sowie auf französischer und deutscher Seite durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), im Rahmen von Interreg V Oberrhein.

Bisher kaum grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Obwohl in allen drei Ländern ähnliche Herausforderungen und vergleichbare Zielsetzungen in der Sozialen Stadtentwicklung, etwa hinsichtlich der Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen oder Partizipation in Planungsprozessen bestehen, findet auf der Ebene der konkreten Projekte und Methoden wenig Austausch über die Landesgrenze hinweg statt. Dies obwohl es viele gute und innovative Umsetzungen gibt. Es fehlen bislang sowohl praxisnahe Strukturen der grenzüberschreitenden Kooperation zwischen den Akteuren der Sozialen Stadtentwicklung als auch übertragbare Beispiele guter Methoden und Techniken, die transferiert werden können.
Die beteiligten Hochschulen haben deshalb ein Projekt lanciert, das den grenzüberschreitenden Austausch und Transfer von good practice systematisieren und fördern möchte. Im Rahmen des Projekts werden eine Internetplattform, ein Tool-Kit und eine trinationale Weiterbildung entstehen.

Beteiligung von neun Quartieren in drei Ländern

Auf Schweizer Seite ist der Kanton Basel-Stadt mit dem Quartier Klybeck-Kleinhüningen sowie die Gemeinden Pratteln (BL) und Suhr (AG) beteiligt. Auf deutscher Seite ist es die Stadt Kehl und zwei Quartiere in Freiburg, in Frankreich Strassburg mit zwei Quartieren und die Gemeinde Saverne.

Weitere Auskünfte

Jutta Guhl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung ISOS an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, T +41 61 337 27 57,

Ergänzende Medienmitteilung vom 3. April 2017 - Startschuss des Projektes

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