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    Social Media und Soziale Arbeit

    Praxisforum der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

    Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW lädt zum Praxisforum nach Olten ein: Am 6. November steht das Thema "Social Media und Soziale Arbeit" im Zentrum der Dialogplattform zwischen Praxis, Politik und Bildung.

    Rund 100 geladene Gäste aus Praxis, Politik und Bildung treffen sich am 6. November in Olten zum Dialog, Erfahrungsaustausch und zur Kontaktpflege. Das Praxisforum 2013 regt eine Auseinandersetzung zum Thema „Social Media und Soziale Arbeit“ aus unterschiedlichen Perspektiven an, zeigt Entwicklungen auf und vermittelt Impulse. Ziel ist, mit dem Forum eine Verbindung von Praxis, Politik und Bildung im Kontext eines relevanten Themas der Sozialen Arbeit herzustellen und den Dialog zu fördern.

    Neue Formen der Kommunikation
    Soziale Netzwerke und Austauschforen ermöglichen neue Formen der Kontaktaufnahme und Kommunikation. Wie positioniert sich die Soziale Arbeit hinsichtlich dieser Entwicklungen und Möglichkeiten? „Die Thematik ist vielseitig und zeigt sich schillernd – eine kaum zu überblickende Palette an Angeboten eröffnet sich“ sagt Regula Kunz, Dozentin an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Im Kinder- und Jugendbereich wird Social Media bereits genutzt und aktiv diskutiert. Erste Erfahrungsberichte und Forschungsergebnisse liefern interessante Erkenntnisse. Welchen Standpunkt gilt es einzunehmen, als Führungsverantwortliche, als Mitarbeitende und als Privatpersonen? Wie verändert Social Media das Geschehen der Politik und das Politisieren selbst? Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Politik, Bildung und Praxis nehmen diese Debatte auf.

    Bildung, Politik und Praxis verbinden
    Den thematischen Auftakt bildet ein Einblick in „Social Media an der Hochschule“ aus der Bildungsperspektive von Daniel Gredig, stv. Direktor der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Er legt dar, wie sich die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW zum Thema „Social Media“ positioniert und welche Überlegungen für eine Bildungsinstitution wegweisend sind oder sein können. Nationalrat Balthasar Glättli referiert am Praxisforum, wie sich die Politik durch Social Media verändert, wie er selbst mittels Social Media politisiert und wie und wo sich die Soziale Arbeit beim Diskurs zu Sozialpolitik beteiligen kann. Nadia Kutscher, Professorin für Soziale Arbeit und Ethik an der Universität Vechta, gibt zunächst einen allgemeinen Überblick: was versteht man unter "Social Media", welche Formen sind gemeint und welche Bedeutung hat Social Media bislang. In ihrem zweiten Referat führt sie aus, wie sich die Arbeitsweisen in der Sozialen Arbeit durch den medialen Wandel nachhaltig verändern und Social Media auch in diesem Bereich an Bedeutung zunimmt, zum Beispiel im Zusammenhang mit Dokumentation, Diagnostik oder im Feld der Online-Beratung. „Dabei werden sowohl die Chancen angesprochen, die darin liegen, sich dieser neuen medialen Formen zu bedienen als auch die Probleme, Herausforderungen und Spannungsfelder, mit denen die Soziale Arbeit dabei konfrontiert wird“, sagt Kutscher.

    Traditionsgemäss können die Teilnehmenden diese Ausführungen in den World-Cafés vertieft diskutieren. Am Nachmittag geben 14 parallele Angebote Einblicke in laufende Projekte, Forschungsergebnisse, Trends und ermöglichen, direkt mit den Referierenden zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu erörtern. Die Ergebnisse werden live auf Twitter unter www.twitter.com/praxfo und unter dem Hashtag #praxfo13 zusammengetragen.

    Die Geschäftsleitung des Vereins sozialinfo.ch, Barbara Beringer, Martin Heiniger und Patrick Blaser, stellt Social Media-Trends und deren Bedeutung für die Praxis der Sozialen Arbeit vor. Der Verein publizierte in diesem Jahr zu seinem zehnjährigen Jubiläum den Leitfaden "Soziale Arbeit und Social Media".

    Im Rahmen des Praxisforums 2013 werden zudem die Anerkennungspreise des Förderfonds der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW verliehen.

    Das Praxisforum richtet sich an Führungsverantwortliche der Partnerorganisationen der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, an Bereichsleitende, Ausbildnerinnen und Ausbildner in der Praxis, an Dozierende, wissenschaftliche Mitarbeitende und an ausgewählte Kooperationspartnerinnen und -partner aus Politik und Bildung.

    Der Blog zum Praxisforum findet sich unter blogs.fhnw.ch/praxisforum.

    Die Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ist die grösste Hochschule für Soziale Arbeit der Deutschschweiz, mit Standorten in Basel und Olten. Im Bereich Ausbildung in Sozialer Arbeit bietet sie ein Bachelor-Studium und ein eidgenössisch akkreditiertes konsekutives Master-Studium an. Aktuell sind rund 1500 Studierende sowie rund 1000 Teilnehmende einer Weiterbildung an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW eingeschrieben.

    Einladung an Medienschaffende
    Sie sind herzlich zur Teilnahme am Praxisforum 2013 oder an einzelnen Referaten eingeladen. Anmeldung erbeten an

    Download Programm
    Download Situationsplan FHNW in Olten

    Weitere Auskünfte
    Prof. Regula Kunz, Studienzentrum Soziale Arbeit, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, T +41 61 337 27 04,

    Prof. Claudia Roth, Studienzentrum Soziale Arbeit, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, +41 62 957 21 26,

    Download dieser Medienmitteilung
    www.fhnw.ch/sozialearbeit/medien-und-oeffentlichkeit/medienmitteilungen


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