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      Ausbildungskonzept der Hochschule für Technik FHNW

      Das einmalige, modulare Ausbildungskonzept ermöglicht Ihnen die individuelle Gestaltung Ihres Studiums, sowohl inhaltlich als auch zeitlich.

      Dank des modularen Ausbildungskonzepts setzen Sie die inhaltlichen Schwerpunkte Ihres Bachelor-Studiums selber und prägen Ihr Profil, mit dem Sie im Arbeitsmarkt auftreten. Auch zeitlich können Sie Ihr Studium individuell gestalten, neben dem Vollzeitstudium steht Ihnen ein Teilzeit- oder ein berufsbegleitendes Studium mit einer reduzierten Berufstätigkeit offen.

      Zeitmodelle des Studiums

      • Im Vollzeitstudium dauert das Bachelor-Studium in der Regel drei Jahre.
      • Im Teilzeitstudium belegen Sie ausgewählte Module aus dem Vollzeitangebot. Je nach begleitender Berufstätigkeit dauert das Studium entsprechend  länger.
      • Ein berufsbegleitendes Studium  eignet sich speziell für Studieninteressierte, die in Ihrem Fachgebiet einer qualifizierten Berufstätigkeit nachgehen oder eine Familienverpflichtung haben. Der Unterricht findet an Abenden, Samstagen und einzelnen Wochentagen statt. In der Regel dauert die berufsbegleitende Ausbildung vier Jahre.

      Aufbau des Studiums

      Das Studium umfasst mehrere Modulgruppen. Diese gliedern sich in grundlagenorientierte, fachspezifische und anwen­dungsorientierte Module sowie allgemeinbildende Module und Projektmodule. Die einzelnen Module umfassen je nach Aufwand zwei, drei oder sechs ECTS (European Credit Transfer System). Pro Modulgruppe Projekte (grün), Fachausbildung (blau) und Kontext (rot) muss jeweils ein ECTS-Mindestwert erreicht werden. Die Reihenfolge, in der diese Punkte erarbeitet werden ist nicht zwingend vorgegeben. Hingegen gibt es sinnvolle Empfehlungen innerhalb einzelnen Modulgruppen.

      Das erste Studienjahr gilt als Assessmentjahr. In den ersten beiden Semestern muss ein Minimum (9 von 12 vorgegebenen Fachmodulen) bestanden werden, um die Zulassung zu den höheren Semestern zu erhalten. Wer das Assessmentjahr nicht besteht, kann das erste Studienjahr einmal wiederholen, um die fehlenden Module nachzuholen.

      Eine ausführliche Beschreibung der Struktur der Bachelor-Studiengänge an der Hochschule für Technik liefert das Ausbildungskonzept [PDF, 600 kB, 37 Seiten].

      Aufbau Bachelor Studium_neu

      Projekte (42 ECTS)
      Die Projekte sind das Markenzeichen unserer Ingenieurausbildung. Ab dem 1. Semester wird ein Teil der Fachgrundlagen, Systems Engineering und Projektmanagement sowie geistes- und sozialwissenschaftliche Inhalte im Rahmen von Projekten mit Aufgabenstellungen aus Industrie und Wirtschaft vermittelt. So erhalten die Studierenden die Gelegenheit, ihre erworbenen Kenntnisse gezielt anzuwenden und Projekte mit externen Partnern aus Unternehmen und Organisationen durchzuführen. Durch unterschiedliche Teamgrössen und Rollen eignen sich unsere Studierenden Kompetenzen in der Projektleitung an. 

      Fachausbildung (min. 111 ECTS)
      Aus den Fachgrundlagen sind je nach Studiengang um die 70 ECTS, aus der Fachvertiefung 18 ECTS gefordert. Die gesamte Fachausbildung muss jedoch mindestens 111 ECTS umfassen. Die fehlenden Credits werden mit Modulen erreicht, die wahlweise aus den Fachgrundlagen oder aus der Vertiefung stammen. Zusätzlich stehen dazu auch die Module der Fachergänzung zur Verfügung.

      Fachgrundlagen (min. ECTS je nach Studiengang definiert)
      Ingenieurinnen und Ingenieure sind auf breite Fachgrundlagen angewiesen. Diese setzen sich aus technischen, naturwissenschaftlichen und teilweise betriebswirtschaftlichen Inhalten zusammen. In den ersten Semestern sind die Module fix zugeteilt. In höheren Semestern steigen die Wahlmöglichkeiten.

      Fachvertiefungen (min. 18 ECTS)
      Neben den breiten Fachgrundlagen können die Studierenden aus einer Palette von Vertiefungen auswählen. Diese Vertiefung ermöglicht eine Profilierung auf einem schmalen Wissensgebiet. 

      Fachergänzungen (min. 0 ECTS)
      Diese Modulgruppe enthält erweiterte technische Grundlagen. Die Studierenden wählen je nach Interesse eine Verbreiterung oder eine zusätzliche Vertiefung der Fachgrundlagen.

      Kontextmodule (min. 22 ECTS)
      Die Kontext-Modulgruppe umfasst Kurse aus den Themen Kommunikation, Sprachen, Kulturunterricht, Ethik und Wirtschaft. Hier erweitern die Studierenden ihren Horizont über die Ingenieur-Fachausbildung hinaus.
      Insgesamt müssen mindestens 22 ECTS erreicht werden (WIng und EUT jeweils 18 ECTS, weil die BWL-Module in die Fachausbildung integriert sind).

      Freie Module (min. 0 ECTS)
      Die Summe der Minimalanforderungen aus Projekt-, Fach- und Kontextausbildung beträgt 175 ECTS. Es fehlen somit noch 5 ECTS zum Abschluss des Studiums. Diese 5 Credits können mit Modulen beliebigen Ursprungs gewählt werden: Weitere Fachmodule, Kontextmodule, aber auch Module anderer Studiengänge.
      Bei einem Wechsel von einer anderen Hochschule zur Hochschule für Technik FHNW werden Module, welche nicht einer Modulgruppe zugeordnet werden können, bei den freien Modulen angerechnet.

      Das Studium gilt als bestanden, wenn 180 ECTS akkumuliert wurden.

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