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Herschel

Herschel ist das grösste Imaging-Teleskop, das für den Weltraum je gebaut worden ist. Sein 3,5-Meter-grosser Spiegel wird kühlste und weitest entfernte Objekte im Universum beobachten, um die Entstehung von Sternen und Galaxien zu verstehen. Das i4Ds entwickelt Software, um die komplexen gewonnen Daten auszuwerten.

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Herschel wird 2008 auf einer Ariane-Rakete mit dem Satelliten Plank ins All befördert werden. Die Reise wird zum 2. Lagrange-Punkt führen, einem Ort im Weltraum wo sich alle auf den Satelliten einwirkenden Kräfte gegenseitig kompensieren, 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.

Das Herschel-Instrument, für das Wissenschaftler der Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz die Software entwickeln, ist eines von drei Bordinstrumenten und kostet rund 80 Millionen Euro. Das gesamte Herschel/Plank-Programm wird auf 900 Millionen Euro veranschlagt.

Projektziele

FHNW-Forscher werden im Rahmen dieses bedeutenden technologischen Projektes neue Methoden zur Behandlung komplexer Daten erforschen und entwickeln. Diese Methoden werden den weltweiten Zugriff sowie die Auswertung komplexer wissenschaftlicher Daten erheblich vereinfachen. Die ETH erhofft sich, dank der Kollaboration mit der FHNW schneller an wissenschaftliche Resultate herankommen zu können. Die FHNW-Forscher werden das gewonnene Know-how wiederum in wirtschaftlichen Kontexten einsetzten können.

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