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Das Wassermotiv in der Aargauer Literatur

«Dreisternliteratur»,  lobt Hermann Burger die Dichtung des Kantons Aargau. Seit 1950 hat die Region zwischen den drei grossen Schweizer Metropolen Zürich, Basel und Bern auffällig viele und bis weit über die grenzen bekannte Autorinnen und Autoren hervorgebracht. Frappierend: Sie alle verbindet die Liebe zum aargauischen Wasser und dessen auffällige Präsenz als zentrales Motiv in ihren Texten.

Die Germanisten Fridolin Stähli und Peter Gros nehmen ebendieses Wassermotiv zum Ausgangspunkt für einen ausgedehnten Streifzug entlang den Flussläufen der aargauischen Literatur und gelangen bis zum Meer. Sie machen uns bekannt mit den bedeutendsten Autoren und ihren Texten und legen in ihren Ausführungen besonders Wert auf die wechselseitigen Beziehungen der Schriftsteller untereinander. Sie schlagen den Bogen vom «Wasserdichter» Paul Haller zur Lyrikerin Erika Burkart, vom «Wortraffinierer» Hermann Burger über Hansjörg Schneider zur mittleren Generation um Silvio Blatter, Urs Faes und Klaus Merz bis zu den jüngeren wie Ruth Schweikert, Martin R. Dean oder Matthias Zschokke.

Der Aargau liegt am Meer

(Ausschnitt aus einer Fotographie von Werner Erne)

Primärtexte, Kommentar und Interpretation ergeben zusammen mit den Fotografien von Werner Erne, die in einen stillen Dialog mit den Texten treten, ein eindrückliches Gesamtwerk. Das Buch ist eine Einladung, die aargauische Dichtung und ihre Landschaften neu zu entdecken.

 
Projektbeteiligte:

Prof. Dr. Fridolin Stähli (Leitung), Dr. Peter Gros, Werner Erne

Projektbeginn:

2001 an der Fachhochschule Aargau/NW in Windisch

Publikation:

Fridolin Stähli; Peter Gros: Der Aargau liegt am Meer. Ein Streifzug durch seine Literaturlandschaften. Ammann, Zürich 2003. (408 S. mit ca. 50 Abbildungen von Werner Erne)

 

 

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