Abgeschlossene Projekte
High Performance Thermoplastic Composites:
Rotorcraft Door Hinge
KTI Projekt: IFiP
Projektpartner: SUPREM AG, GK Tool, Nägeli SWISS AG, RUAG Technology AG
High Performance Thermoplastic Composites:
Application for air ducting systems
KTI Projekt: IFiP
Projektpartner: RUAG Technology AG, SUPREM AG, GK Tool, Nägeli SWISS AG
FX Core Compression Resin Transfer Moulding
EU Projekt: Imac Pro
Compression Resing Transfer Moulding Process for Fast Manufacture
EU Projekt: Imac Pro
Industriepartner: RUAG Aerospace, Westcam
Hochleistungspressmassen für Krafteinleitungselemente (Englisch)
Industriepartner: RUAG Aerospace, Georg Kaufmann AG
Robotersegment als Raumfahrtanwendung im Innendruckverfahren
Kunde: Oerlikon Space
Forschungspartner: Naegli AG
Application of plasma technology for sterilization processes in clinical practice
KTI Projekt
Industriepartner: Koldsteril AG
Innovatives Leichtbaukonzept und integrierte Fertigungstechnologie für den Einsatz im Automobilsektor
KTI Projekt
Industriepartner: Clevertrailer
Potential von Hochleistungs- Composite- Pressmassen
Industriepartner: Romay AG
Adaptive Wasserturbinenblätter
Projektpartner: Laboratory of Hydraulic Machines EPFL, Swisselectric Research
Einweg- Microcantilever aus Thermoplasten
Projektpartner: Biomaterials Science Center, PSI, Concentris GmbH
Ein Trinkbecher für Forschung und Lehre
Projektpartner: AWM, KATZ, Priamus, FOS Messtechnik GmbH, Goldmann Kunststoffe GmbH & Co. KG
Schreibetui im 2K Spritzgussverfahren
Elektormotoren mit Kohlefaser Armierung
Permanentmagneterregte Synchronmotoren sind in ihrer Drehzahl durch die entstehenden Fliehkräfte begrenzt. Durch die Armierung der Magnete mit CFK-Bandagen, sowie durch die Vorspannung des Gesamtsystems können erhebliche Leistungssteigerungen erzielt werden. Im Rahmen dieses KTI Projekts wurde die Lasttragfähigkeit der CFK-Bandage um den Faktor 1.5 verbessert und somit die Leistungsfähigkeit der Synchronmotoren erheblich gesteigert. Dies gelang durch eine optimierte Herstellung der Bandagen, sowie durch das Verständnis des dreidimensionalen Beanspruchungszustands und die Entwicklung von fortgeschrittenen Bemessungstools.
Projektpartner: e+a Elektromaschinen und Antriebe AG
Modulare Bauweise für grosse Faserverbundstrukturen
Im Bootsbau sind Faserverbunde heute etabliert. Der globale Markt fordert jedoch innovative Produktionskonzepte. Als Produktionstechnologie für kleine Serien bietet sich die Infusionstechnik an. Besonders bei sehr leichten, grossflächigen Laminaten mit komplexen Geometrien bringt diese Methode Herausforderungen mit sich. Im Rahmen des Projekts konnte nachgewiesen werden, dass das Benetzungsverhalten von Fasern und Matrix einen direkten Einfluss auf die Prozesssicherheit und die Laminatqualität hat. Die Erkenntnisse flossen in die Konzeption des Technologieträgers, ein Motorboot, ein. Eine Modularisierung, die ohne zusätzliche Strukturversteifungen auskommt, führte in Kombination mit sehr leichten Laminaten und einem angepassten Design zu einem sehr energieeffizienten Leichtbauboot. Das Motorboot wurde mit dem red dot design award ausgezeichnet.
Projektpartner: Bootswerft Heinrich AG, Volkswagen Marine, CTM
Handling Roboter in Leichtbauweise
Die Leistung von Handling Robotern ist unter anderem limitiert durch die träge Masse des Handling Arm. Durch den gezielten Einsatz von Leichtbauweisen (CFK und andere Kunststoffe) konnte die Trägheit der Strukturbauteile wesentlich reduziert werden. Eine geschickte Wahl der Werkstoffe und ein autoklavfreies Herstellverfahren halten die Produktionskosten auf vertretbarem Niveau. Eine Leistungssteigerung von Faktor 1.5 bei marginaler Erhöhung der Systemkosten wurde erreicht. Das Produkt wurde mit dem iF product design award gold ausgezeichnet.
Kunde: Gerhard Schubert GmbH
Partner: Naegeli AG
Faserbasierte Kleinteile für die Holzverarbeitungsindustrie
Die Herstellung von qualitativ hoch stehenden Kleinstteilen in Holz ist gekennzeichnet durch schlechte Ausbeute. Die Holzfaser-Kunststoff Technologie bietet sich an für wirtschaftliche Produktion von Massenprodukten. In dem Projekt wurden in Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsstellen und der Industrie, die technischen Grundlagen für ein wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung hochwertiger faserbasierter Kleinteile für die Holzverarbeitungsindustrie erarbeitet. Dabei wurden sowohl Holz- als auch Kunststoffverarbeitungsverfahren angewendet.
Projektleitung: FH-Bern, Departement Holz
Industriepartner: Lamello, Bubendorf
Nano Rep
Das Projekt hat ein Kompetenznetzwerk zur Replikation von nanostrukturierten Oberflächen durch Heissprägen, UV-Formen und Spritzgiessen gebildet. Das Hauptziel war die Komplettierung des Portfolios der vorhandenen Technologien am CSEM, PSI, KATZ und der FHNW. Die Bündelung dieser Kompetenzen führte zur Gründung des Instituts für Nanotechnische Kunststoff-Anwendungen INKA.
Die Untersuchungen haben die Grenzen der Nanoreplikation ausgelotet und Expertisen bezüglich der praktischen Anwendung und kommerziellen Produktion von nanostrukturierten Elementen wurden erstellt.
Tragende Verbundwerkstoff Konstruktion für den Automobilbau
In einem konventionellen Fahrzeugaufbau besteht die „Kabinenstruktur“ aus einer Stahlblechkonstruktion. Zur Erhöhung des Komforts werden die Kabinen mit Akustikpaketen ausgestattet. In diesem Projekt wurden leichtgewichtige Verbundwerkstoffkonstruktionen entwickelt, welche sowohl strukturelle Aufgaben des Fahrzeugaufbaus übernehmen als auch einen hohen akustischen Komfort im Innern der Fahrzeuge sicherstellen. Weitere Untersuchungen befassten sich mit dem Impactverhalten der hergestellten Platten.
Industriepartner: Rieter Automotive Management, Winterthur
Optical Back Bone
Basierend auf Patenten von Daimler Chrysler, wollten die Projektpartner ein Kopplungskonzept für Multimode-Wellenleiter entwickeln und zur Serienreife bringen. Dabei sollen Strukturen designt, hergestellt und in das Wellenleitersystem integriert werden, die es erlauben, zwei Leiterplatten mit optischer Lage miteinander zu koppeln. Die Kooperation zwischen den Industriepartnern, dem NTB Buchs und dem IKT vereinte die hierzu notwendigen Kompetenzen eines renommierten Leiterplattenherstellers mit enormer Erfahrung in der Herstellung von Polymerwellenleitern mit dem Know-how in Mikrosystemtechnik und optischem Packaging (NTB) und der Kompetenz in Werkzeugherstellung und Replikation (IKT).
Rezyklieren von faserverstärkten Thermoplastverbunden aus Automobilkomponenten
Die Automobilindustrie ist gezwungen, einen grossen Anteil von echten Altrezyklaten bei der Herstellung von neuen Produkten einzusetzen. Dies gilt auch für Bauteile aus Faser-Kunststoff-Verbunden, die in Automobilen immer mehr eingesetzt werden. Ein wichtiger Aspekt ist die optimale Wiederverwendung von Produktionsabfällen, die durch Verschnitt, Ausschnitte und Spanabhebende Verarbeitung entstehen. Es wurden Methoden der Rezyklierung von Produktionsabfällen und Altprodukten von Bauteilen aus Faser-Kunststoff-Verbunden evaluiert und angewendet. Aufgrund der Resultate des Projekts konnte nachgewiesen werden, dass ein weit höherer Anteil an Rezykliermaterial verwendet werden kann als bisher gestattet, ohne dass die Eigenschaften des Endprodukts dadurch reduziert werden.
Industriepartner: Rieter Automotive Division, Sevelen
Kombimould
Zukünftige mikrotechnische Produkte für die Medizin, aber auch Produkte, die die Mobilität des Menschen unterstützen, werden immer kleiner, leichter bei gleichzeitig steigender Funktionalität. Mit zunehmender Integration von Funktionen steigen mit der Komplexität auch die Herstellungskosten extrem an. Am Beispiel des Pilotproduktes „Mikroschalter“ wurde eine alternative und innovative Herstelltechnik entwickelt, die es erlaubt, mehrteilige Mikroschalter komplett in der Spritzgiessform herzustellen.
Disposable
Die dynamische Konturtonometrie (DCT) ist das erste und einzige direkte nicht invasive Verfahren zur Messung des Augeninnendrucks (IOP). Ähnlich wie beim Goldmann Tonometer, das der Augenarzt bis anhin am häufigsten zur Messung des IOP einsetzt, sitzt ein kleines Köpfchen mit geringer Kraft auf der Hornhaut des Auges auf. Um Kontaminationen des Köpfchens und ein Verschleppen von Keimen von einem zum anderen Patienten zu verhindern, wurde im Rahmen dieses Projektes ein steriler Überzug für das Köpfchen entwickelt.

