INOLOG
Kurzbeschreibung
Lokalisierung und Verfolgung von RFID-Tags zur Analyse von Materialflüssen
Keywords
Java, RFID, WLAN, Lokalisierung, Visualisierung, Datenbanken
Ziele
- Lokalisierung von RFID-Tags mit Hilfe der ZOMOFI-Infrastruktur
-
Prototyp einer Software zur Erfassung der RFID-Daten in einer Datenbank
- Prototyp einer Software, um den Materialfluss optisch darzustellen und zu analysieren
- Pilotversuch bei PostLogistics
Ausgangslage
Das PostLogistics Center in Urdorf möchte eine Statistik über den Warenfluss innerhalb der Lagerhallen erstellen, um die Fahrwege und die Beladung der Gabelstapler optimieren zu können. Dazu soll eine Software entwickelt werden, welche die Fahrwege der Gabelstapler analysiert und visualisiert.
Projektergebnis
Das Projekt umfasst zwei Hauptbereiche: einerseits die Erfassung von Daten mit Hilfe der ZOMOFI-Infrastruktur, desweiteren die Konfiguration des zu analysierenden Lagers und die Analyse der erfassten Daten.
Mit Hilfe eines Java-API zur Ansteuerung der ZOMOFI-Hardware wurde eine Software entwickelt, welche anhand der von den ZOMOFI-Controllern detektierten RFID-Tags deren ungefähre Position ermittelt und für eine spätere Analyse in eine Datenbank schreibt.
Getestet wurde die ZOMOFI-Infrastruktur auf einem Stockwerk des IMVS-Gebäudes. Es wurden verschiedene Zonen definiert, um die Lokalisierung zu testen. Ebenso wurden ausführliche Tests unterschiedlicher Antennentypen durchgeführt, um eine möglichst optimale Plazierung und Ausrichtung der Antennen zu ermöglichen.
Testaufbau im IMVS-Gebäude
Der zweite Schwerpunkt war die Entwicklung der Konfigurations- und Analysesoftware. Unter Verwendung von Java wurde ein grafisches Konfigurationswerkzeug geschaffen, mit dem auf benutzerfreundliche Weise die Installation von ZOMOFI-Hardware
in einem Gebäude geplant werden kann.
Die Funktionalität beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Planung, denn die Software kann auch für die visuelle Analyse der erfassten RFID-Daten verwendet werden. Bewegungen der RFID-Tags über die Zeit werden entsprechend ihrer Häufigkeit als
unterschiedlich dicke Pfeile dargestellt. Auf diese Weise können beispielsweise selten verwendete Fahrwege oder Engpässe erkannt werden.
Der INOLOG-Konfigurationseditor
Projektinfos
Finanzielle Förderung: KTI
Kontakt
Prof. Dr. Christoph Stamm
Tel: +41 56 462 47 44 (Direkt)
E-Mail: christoph.stamm@fhnw.ch
Projektteam
Christoph Stamm, Carlo Nicola, Matthias Krebs
Partner
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Institut für Business Engineering |
PostLogistics |
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