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Massgeschneiderte J2ME-Anwendungen

von Markus Degen und Jürg Luthiger; Java Spektrum 4/07, S. 26

Bei der Entwicklung von Applikationen für die J2ME Zielplattform muss neben dem eingeschränkten API vor allem mit Ressourcenknappheit gekämpft werden. Dies betrifft sowohl den zur Verfügung stehenden Speicher, wie auch die fehlende Rechenpower. Dem knappen Speicher kann damit begegnet werden, dass die Anzahl der Klassen eher klein und die Klassenhierarchien möglichst flach gehalten werden. Die fehlende CPU-Power hingegen lässt sich dadurch kompensieren, dass möglichst viele Entscheidungen bereits bei der Kompilation bzw. Auslieferung vorgenommen werden und nicht erst bei der Ausführung. Das bedeutet, dass die eingesetzten Algorithmen teilweise in Voraus berechnet oder parametrisiert werden. Dieser Artikel zeigt anhand einer konkreten Problemstellung aus der Praxis, wie eine massgeschneiderte J2ME-Applikationen entwickelt und ausgeliefert werden kann. Es wird beschrieben, wie ein Algorithmus, der auf dem mobilen Gerät eingesetzt werden soll, bereits in der Bereitstellungsphase in Hinblick auf ein effizientes Laufzeitverhalten konfiguriert wird. Diese Konfiguration ist im Build Prozess integriert und wird mit Hilfe eines eigenen Ant Task vorgenommen.

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