3D-Datenerfassung
Reale Objekte digital in 3 Dimensionen erfassen

Zum Digitalisieren von Objekten steht ein ATOS II-System, ein sogenannter 3D-Scanner, zur Verfügung. Das System arbeitet berührungslos indem es Streifenmuster auf das zu digitaliserende Objekt projiziert. Die Oberfläche des Objekts sollte dazu gleichmässig hell und matt sein. Das projizierte Streifenmuster wird von zwei Kameras aufgenommen und daraus wird die räumliche Geometrie berechnet.
Einzelne gescannte Teilbereiche des Objekts werden mittels aufgeklebter Referenzpunkte zu einer Punktewolke zusammengeführt.

Bei grossen Bauteilen werden die Referenzpunkte zuerst mit dem photogrammetrischen System TRITOP ausgemessen.
Die gescannte Punktewolke kann anschliessend als ASCII- oder STL-Datei exportiert werden.
Mit Hilfe der Flächenrückführung ist es möglich, aus der gemessenen Punktewolke, Feature Lines, NURBS-Flächen und Volumenmodelle zu generieren und diese in ein CAD-System zu implementieren.
Mögliche Einsatzgebiete:
- Digitalisieren von Freiformflächen, Rückführung in CAD-Modell
- Soll-Ist-Vergleich mit CAD-Daten
- Digitalisierung 'alter' Werkstücke
- Herstellung von Kopien von Kulturgütern (z.B. Statuen)
Technische Daten
| Messvolumen (Einzelmessung) | 65x52x30mm bis 350x280x280mm, je nach Objektiv |
| Messpunkteabstand | 0.05 bis 0.5mm |
| Messrauschen | 0.003 bis 0.02mm |
| Datenformate | Punktewolke in ASCII, STL oder IGES Schnitte und Feature Lines in IGES, STEP oder VDA |
| Hersteller | GOM bmH |

