Generative Verfahren
Generative Verfahren: Der schnelle Weg vom 3D-CAD-Modell zum greifbaren, physischen Prototypen.

Bild: Wachsmodell
Charakteristisch für die üblichen Verfahren des Rapid Prototyping ist die schnelle und kostengünstige Herstellung von Modellen und Prototypen in kleiner Stückzahl direkt auf der Basis der 3D-CAD-Daten ohne Einsatz von Formen oder Werkzeugen. Hierbei wird im eigentlichen Fertigungsprozess das Bauteil schichtweise, d.h. generativ aufgebaut. Übliche Schichtdicken betragen 0.1 bis 0.2 mm. Kompliziert geformte Bauteile, auch mit Hinterschneidungen und Hohlräumen, können auf diese Weise innerhalb kürzester Zeit aufgebaut werden. Damit werden digitale 3D-CAD-Modelle innerhalb von Stunden als physische Modelle "greifbar".
Mit Rapid Prototyping kann in jeder Phase der Entwicklung das entstehende Produkt betreffend Proportion, Ergonomie, Design und Funktionalität geprüft werden.
Typische generative Rapid Prototyping Verfahren sind:
- Stereolithographie (SL)
- Fused Deposition Modeling (FDM)
- Selektives Lasersintern (SLS)
- 3D-Printing (Poly-Jet Verfahren)
Alle Verfahren haben individuelle Vor- und Nachteile. Betreffend Auswahl und Anwendung derselben sowie Herstellung entsprechender Bauteile stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
3D-Printing
Das IPPE verfügt über eine Poly-Jet Anlage mit einem Bauraum von 340x330x200mm. Die PolyJet Technologie zeichnet sich durch eine hohe Auflösung (600x300x1600dpi) und gute Festigkeitswerte aus.

3D-Daten im STL-Format

Schichtweiser Aufbau des Modells

Nach wenigen Stunden liegt das fertige Acrylmodell vor.

