You are here: fhnw → Über uns → Organisation FHNW → Mitwirkung MOM
      Artikelaktionen

      Mitwirkungsorganisation der Mitarbeitenden MOM

      Wer ist MOM?

      MOM ist das Mitwirkungsorgan der Mitarbeitenden der FHNW. MOM vertritt nicht nur Dozierende, sondern ­– mit Ausnahme der Direktorinnen und Direktoren – alle Mitarbeitenden: die Professorin an der Hochschule, den wissenschaftlichen Mitarbeiter im Mittelbau, die Gleichstellungsbeauftragte im gemeinsamen Stab, die IT-Fachfrau oder den Controller in den gemeinsamen Services, den Mitarbeiter in der Cafeteria, die Ausbildungssekretärin in der Administration, den Hauswart und die Raumpflegerin im technischen Dienst.

      Wie setzt sich MOM zusammen?

      Das Mitwirkungsorgan MOM vollzieht in seinem Aufbau die Struktur der FHNW genau nach: Es gibt an jeder der neun Hochschulen und auch in den gemeinsamen Services eine Mitwirkungskommission. Hier werden vornehmlich eigene, meist hochschulspezifische Angelegenheiten verhandelt. Die Mitglieder der Mitwirkungskommmissionen werden von den Angehörigen einer Hochschule gewählt. Wichtig ist uns, dass Personen aller Personalkategorien vorhanden sind – Dozierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, administratives und technisches Personal. Ausserdem sollen zum Beispiel mehrere Standorte der Hochschule erscheinen. Wir achten darauf, dass Frauen und Männer angemessen vertreten sind.

      Die Präsidentinnen und Präsidenten dieser zehn Mitwirkungskommissionen bilden auf der Ebene der gesamten FHNW den Mitwirkungsrat. Dieser Rat berät die mitwirkungsrelevanten Angelegenheiten der gesamten Fachhochschule.

      Wie arbeitet MOM?

      Wir haben einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV): Die Mitwirkung ist dort seit dem 1. Januar 2007 geregelt. Die Mitglieder von MOM sind stolz auf das entstandene Werk, und wir brauchen es. Mitwirkung haben wir an der FHNW mit Nachdruck beansprucht, sie ist gefragt und wird getragen.

      Auf der Basis des GAV erarbeiteten die Hochschulen ihre eigenen Mitwirkungsreglemente. Hier können und sollen hochschulspezifische Eigenheiten, Kommunikationsgepflogenheiten und Zusammenarbeitskulturen weiterhin gelebt werden, alles natürlich, ohne hinter die Regelungen des GAV zurückzutreten.

      Wir sind nicht an allen Hochschulen gleich unterwegs. Der durch den GAV gewissermassen professionalisierte Umgang mit den manchmal auch unterschiedlichen Interessen von Arbeitgeberin und Mitarbeitenden muss gelernt sein. Mitwirkungsgebiete und Mitwirkungsrechte sind im GAV festgelegt. Die Mitwirkungsvertreterinnen und -vertreter und die Hochschulleitungen wissen also, bei welchen Geschäften welche Mitwirkungsrechte gelebt werden. Sie reichen von blosser Information über Mitsprache bis zu paritätischer Mitentscheidung. Eine solche Zusammenarbeit hat es in den Vorgängerschulen zum Teil schon gegeben, zum Teil wird sie jetzt aufgebaut. Wir nehmen Stellung in Vernehmlassungen, sind in Arbeitsgruppen beteiligt, stellen Anträge an Hochschulleitungen, erhalten Informationen und informieren uns gegenseitig und unsere Kolleginnen und Kollegen. In einer Hochschule hat das MOM-Präsidium Einsitz in allen Leitungssitzungen.

      In allen Sitzungen der Direktion FHNW und im Fachhochschulrat FHNW haben Präsidentin und Präsident des Mitwirkungsrates Einsitz mit beratender Stimme. Dort erfahren wir frühzeitig, was strategisch und operativ an unserer Hochschule läuft, können reagieren und unsere Mitwirkung planen.

      MOM als Kulturelement

      Das Gespräch mit Menschen (formell organisiert, aber durchaus auch informell) ist neben Recht und Pflicht das wichtigste Element der Mitwirkung. Wir lernen uns kennen, über Hochschulen, Institute, Standorte hinweg. Dozierende der Hochschule für Gestaltung und Kunst sind nicht selten andere Menschen als Dozierende der Hochschule für Technik. Die Hochschule für Wirtschaft tickt anders als die Pädagogische Hochschule, die Mitarbeitenden der Services haben zum Teil andere Interessen und Sorgen als unser wissenschaftlicher Mittelbau.

      MOM hat mit Mitwirkungsrat und Mitwirkungskommission Gefässe geschaffen, in denen Menschen miteinander arbeiten, sich austauschen, unterschiedliche Interessen diskutieren, streiten, Kompromisse produzieren, handeln. Damit ist MOM auch ein Element der Kultur der Neugier, der Offenheit, des Dialogs und der produktiven Auseinandersetzung in der Bildungsorganisation FHNW.

      Informationen für:
      Suchportlet


      Campus Brugg-Windisch - Tag der offenen Tür