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Mitwirkungsorganisation der Mitarbeitenden MOM

Wer ist MOM?

MOM ist das Mitwirkungsorgan der Mitarbeitenden der FHNW. MOM vertritt nicht nur Dozierende, sondern ­– mit Ausnahme der Direktorinnen und Direktoren – alle Mitarbeitenden: die Professorin an der Hochschule, den wissenschaftlichen Mitarbeiter im Mittelbau, die Gleichstellungsbeauftragte im gemeinsamen Stab, die IT-Fachfrau oder den Controller in den gemeinsamen Services, den Mitarbeiter in der Cafeteria, die Ausbildungssekretärin in der Administration, den Hauswart und die Raumpflegerin im technischen Dienst.

Wie setzt sich MOM zusammen?

Das Mitwirkungsorgan MOM vollzieht in seinem Aufbau die Struktur der FHNW genau nach: Es gibt an jeder der neun Hochschulen und auch in den gemeinsamen Services eine Mitwirkungskommission. Hier werden vornehmlich eigene, meist hochschulspezifische Angelegenheiten verhandelt. Die Mitglieder der Mitwirkungskommmissionen werden von den Angehörigen einer Hochschule gewählt. Wichtig ist uns, dass Personen aller Personalkategorien vorhanden sind – Dozierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, administratives und technisches Personal. Ausserdem sollen zum Beispiel mehrere Standorte der Hochschule erscheinen. Wir achten darauf, dass Frauen und Männer angemessen vertreten sind.

Die Präsidentinnen und Präsidenten dieser zehn Mitwirkungskommissionen bilden auf der Ebene der gesamten FHNW den Mitwirkungsrat. Dieser Rat berät die mitwirkungsrelevanten Angelegenheiten der gesamten Fachhochschule.

Wie arbeitet MOM?

Die Mitwirkung an der FHNW ist im Gesamtarbeitsvertrag, im Statut, in der Wegleitung Mitwirkungsorganisation Mitarbeitende (MOM) und in den  Mitwirkungsreglementen der 9 Hochschulen und der Services geregelt.

In der FHNW haben je zwei Vertretungen der Mitarbeitenden (aus dem Kreis der gewählten Mitglieder des Mitwirkungsrates) und der Studierenden Einsitz im Fachhochschulrat (strategische Ebene). Eine Vertretung der Mitarbeitenden hat zudem Einsitz in der Direktion (operative Leitung). Die Mitwirkungsorganisation Mitarbeitende hat somit Einblick und beratende Stimme in allen strategischen und operativen Geschäften.

In den im Gesamtarbeitsvertrag festgelegten Mitwirkungsgebieten wird die Mitwirkung an der FHNW zum grossen Teil gewährleistet und aktiv gelebt. Selbstverständlich bedeutet dies auch das Austragen von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten zwischen den Leitungsgremien und den Mitwirkungsorganen. Die FHNW hat für diesen Fall Prozesse und Wege festgelegt, die die Konfliktlösung unterstützen und auf einvernehmliche Lösungen ausgerichtet sind.

 

MOM als Kulturelement

Das Gespräch mit Menschen (formell organisiert, aber durchaus auch informell) ist neben Recht und Pflicht das wichtigste Element der Mitwirkung. Wir lernen uns kennen, über Hochschulen, Institute, Standorte hinweg. Dozierende der Hochschule für Gestaltung und Kunst sind nicht selten andere Menschen als Dozierende der Hochschule für Technik. Die Hochschule für Wirtschaft tickt anders als die Pädagogische Hochschule, die Mitarbeitenden der Services haben zum Teil andere Interessen und Sorgen als unser wissenschaftlicher Mittelbau.

MOM hat mit Mitwirkungsrat und Mitwirkungskommission Gefässe geschaffen, in denen Menschen miteinander arbeiten, sich austauschen, unterschiedliche Interessen diskutieren, streiten, Kompromisse produzieren, handeln. Damit ist MOM auch ein Element der Kultur der Neugier, der Offenheit, des Dialogs und der produktiven Auseinandersetzung in der Bildungsorganisation FHNW.