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Marketingforschung

Der Kompetenzschwerpunkt Marketing des ICC führt in Zusammenarbeit mit Unternehmen angewandte Forschungsprojekte durch. Die Forschungsergebnisse fliessen in Aus- und Weiterbildungsangebote sowie in die Beratung von Unternehmen, Nonprofit-Organisationen und Verwaltungen ein. Das ICC profitiert dabei unter anderem vom Know-how-Austausch mit der American Marketing Society (www.marketingpower.com) und der Professional Pricing Society (www.pricingsociety.com).

Aktuelle Forschungsprojekte

Weiterentwicklung von kostenlos angebotenen Zusatzdienstleistungen zu verrechneten Leistungen

In den letzten Jahren haben viele Industriegüter-Unternehmen ihre Kernleistungen mit kostenlosen Zusatzdienstleistungen ergänzt und sich als Solution Provider erfolgreich im Markt positioniert. Um im globalen Wettbewerb und dem intensiven Preiskampf überleben zu können, muss es aber gelingen, diese bis anhin meist gratis angeboten Zusatzdienstleistungen mit einem grossen nachweisbaren Kundennutzen adäquat in Rechnung stellen zu können.

Mit diesem Thema beschäftigt sich ein aktuelles Forschungsprojekt im Auftrag der Fraisa SA, unterstützt von der KTI und in Zusammenarbeit mit der ZHAW School of Engineering und der Hochschule für Angewandte Psychologie der FHNW.

Entwicklung eines innovativen Produkt-Service-Bundles

Um die Marktakzeptanz eines innovativen Brennstoffzellen-Heizgerätes zu erreichen, soll dieses zusammen mit einem Vertrag als Produkt-Service-System verkauft werden. Ziel des Projekts ist
das Design und die finanzielle Modellierung von Vertragsoptionen, welche zunächst von der Nutzenerwartung der Kunden an ein solches System abgeleitet werden.

Das Forschungsprojekt ist beauftragt von der Firma Hexis, unterstützt von der KTI und erfolgt in Zusammenarbeit mit der ZHAW School of Engineering und der Hochschule für Angewandte Psychologie der FHNW.

Value Based Pricing twitter

Die nutzenorientierte Preisbildung ist seit 25 Jahren bei Praktikern und in der Marketing-Theorie bekannt. Dennoch werden immer noch mehr als 80 Prozent der Preise basierend auf den Kosten und/oder den Preisen der Konkurrenz gebildet. Die Grundlagen für eine nutzenorientierte Preisberechnung fehlen häufig insbesondere bei neuen, differenzierten Produkten im Business-to-Business-Bereich (B2B) mit innovativen Leistungen.

Diese Lücke soll mit einem zu entwickelnden Tool geschlossen werden, welches den Kundennutzen quantifiziert und Unternehmen die Grundlage für eine nutzenorientierte Preisbildung liefert. Wirtschaftsspartner sind die Bächler Top Track AG, Fraisa SA, die GIA Informatik AG, die Hilti (Schweiz) AG, Müller Martini Versand-Systeme AG, das SAWI und die SwissMem Kaderschule. Das Forschungsprojekt wird von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und dem Forschungsfonds Aargau unterstützt.

Kontakt

Prof. Thomas Helbling, thomas.helbling@fhnw.ch
T +41 62 286 01 59, M +41 78 690 20 50

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